Starkes Erdbeben in Canakkale

Türkei – An der Westküste der Türkei hat sich am Mittwochabend ein starkes Erdbeben ereignet. Das Epizentrum des Erdbebens lag in der Region Canakkale, etwa 140 Kilometer nördlich der Millionenstadt Izmir. Nach ersten Auswertungen des Geoforschungszentrums Potsdam erreichte das Beben Magnitude 5.1. Das türkische Kandilli-Institut ermittelte Magnitude 5.5.
In der gesamten Ägäis-Region waren die Erschütterungen deutlich zu spüren. Neben Izmir waren unter anderem auch Istanbul sowie Teile von Griechenland und Bulgarien betroffen, wie Zeugen auf der Webseite des EMSC meldete. Besonders stark war das Erdbeben in der Epizentralregion nahe des Dorfes Ayvacık sowie auf nahe gelegenen griechischen Insel Lesbos. In beiden Regionen sind kleinere Schäden infolge des Bebens möglich.

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Sowohl in Canakkale als auch auf Lesbos hat es in den vergangenen Monaten und Jahren immer wieder teils starke Erdbeben gegeben. Gerade rund um Ayvacık kam es im Jahr 2017 zu einer starke Erdbebenserie, bei der hunderte Gebäude beschädigt wurden. Das heutige Beben ereignete sich an selber Stelle. Während der Erdbebenserie erreichte das stärkste Beben Magnitude 5.4.

Update 21. Februar:
In mindestens 10 Dörfern nahe des Epizentrum hat dieses Erdbeben am Mittwochabend zu teils größeren Schäden geführt, wie der Katastrophenschutz (AFAD) am Donnerstag mitteilte. Demnach wurden an rund 90 Häusern Schäden gezählt, teilweise stürzten Wände ein. Die Auswertungen dauern weiter an.
Verletzt wurde infolge der Erdbebenschäden niemand. 21 Menschen mussten aufgrund panikbedingter gesundheitlicher Probleme in Krankenhäusern behandelt werden.

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Lage des Epizentrums


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Allgemeine Informationen zu diesem Erdbeben:

Uhrzeit (Mitteleuropäische Zeit): 20. Februar, 19:23 Uhr

Magnitude: 5,1

Tiefe:

Spürbar: ja

Schäden erwartet: ja

Opfer erwartet: nein

Ursprung: tektonisch

Tsunami-Gefahr: nein

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Jens Skapski

Data Analyst bei Risklayer
Jens ist 25 Jahre alt und studierte von 2013 bis 2019 an der Ruhr-Universität Bochum, zunächst Geowissenschaften (B.Sc. Abschluss) und später mit Spezialisierung auf Erdbebenphysik und -gefährdung. Seit Sommer 2019 arbeitet er als Data Analyst in Karlsruhe.

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