Starkes Erdbeben in Westgriechenland

Griechenland – An der Westküste Griechenlands hat in der Nacht zu Dienstag ein starkes Erdbeben zahlreiche Menschen aus dem Schlaf gerissen. Wie die griechischen Behörden registrierten, lag das Epizentrum des Erdbebens im Ionischen Meer nördlich der Insel Lefkada, rund 10 Kilometer vom Festland entfernt. Demnach erreichte es Magnitude 5.2. Mehrere schwache Nachbeben folgten.
Die Erschütterungen waren in weiten Landesteilen deutlich zu spüren. In der nächst gelegenen Stadt Preveza verließen viele Anwohner aus Angst ihre Häuser. Auch im benachbarten Albanien und in der italienischen Region Apulien wurden die Ausläufer des Erdbebens wahrgenommen.
Meldungen über größere Schäden infolge des Bebens liegen zur Zeit noch nicht vor. Die Feuerwehren betroffener Orte führen zur Zeit Untersuchungen durch. Aufgrund der geringen Herdtiefe des Bebens war die Intensität rund um Preveza relativ hoch.

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Bereits einige Stunden zuvor erschütterte ein moderates Erdbeben der Stärke 4.5 die südlicher gelegene Insel Zakynthos. Dabei handelte es sich um ein Nachbeben, wie sie seit dem Hauptbeben (M6.8) im vergangenen Herbst immer wieder auftreten.

FAQ: Wie entstehen Erdbeben? Wann sind Erdbeben gefährlich? Wie kann ich mich schützen? Was sind Störungen, was sind Platten? Wichtige Begriffe erklärt

Allgemeine Informationen zu diesem Erdbeben:

Uhrzeit (Mitteleuropäische Zeit): 5. Februar, 03:26 Uhr

Magnitude: 5.2

Tiefe: 7 km

Spürbar: ja

Schäden erwartet: ja

Opfer erwartet: nein

Ursprung: tektonisch

Tsunami-Gefahr: nein

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Quellen (Erdbebendienste) zu allen Erdbebendaten

Quellen zu Erdbebenschäden sind in der jeweiligen "Earthquake Impact Database" aufgeführt.