Starkes Erdbeben in Westgriechenland

Griechenland – An der Westküste Griechenlands hat in der Nacht zu Dienstag ein starkes Erdbeben zahlreiche Menschen aus dem Schlaf gerissen. Wie die griechischen Behörden registrierten, lag das Epizentrum des Erdbebens im Ionischen Meer nördlich der Insel Lefkada, rund 10 Kilometer vom Festland entfernt. Demnach erreichte es Magnitude 5.2. Mehrere schwache Nachbeben folgten.
Die Erschütterungen waren in weiten Landesteilen deutlich zu spüren. In der nächst gelegenen Stadt Preveza verließen viele Anwohner aus Angst ihre Häuser. Auch im benachbarten Albanien und in der italienischen Region Apulien wurden die Ausläufer des Erdbebens wahrgenommen.
Meldungen über größere Schäden infolge des Bebens liegen zur Zeit noch nicht vor. Die Feuerwehren betroffener Orte führen zur Zeit Untersuchungen durch. Aufgrund der geringen Herdtiefe des Bebens war die Intensität rund um Preveza relativ hoch.

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Bereits einige Stunden zuvor erschütterte ein moderates Erdbeben der Stärke 4.5 die südlicher gelegene Insel Zakynthos. Dabei handelte es sich um ein Nachbeben, wie sie seit dem Hauptbeben (M6.8) im vergangenen Herbst immer wieder auftreten.

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Allgemeine Informationen zu diesem Erdbeben:

Uhrzeit (Mitteleuropäische Zeit): 5. Februar, 03:26 Uhr

Magnitude: 5.2

Tiefe: 7 km

Spürbar: ja

Schäden erwartet: ja

Opfer erwartet: nein

Ursprung: tektonisch

Tsunami-Gefahr: nein

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In Regionen wie diesen kann es immer wieder zu schweren Erdbeben kommen. Nicht nur sichere Bauweise kann bei solchen Ereignissen Menschenleben retten, sondern auch richtige Verhaltensweisen. Daher empfehlen wir allen, die eine Reise in eine erdbebengefährdete Region planen, sich zuvor mit den richtigen Verhaltensweisen bei schweren Erdbeben auseinanderzusetzen.

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Jens ist 24 und studiert seit 2013 an der Ruhr-Uni Bochum Geowissenschaften. 2011 hat er mit einem privaten Erdbebenblog begonnen, aus dem sich später erdbebennews.de entwickelt hat. Er hat journalistische Erfahrungen und interessiert sich seit der Kindheit für Geologie, Meteorologie und Naturkatastophen.

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