Starke Erdbebenserie vor Sumatra

Indonesien – Vor der Küste der indonesischen Insel Sumatra hat sich am Samstag ein starkes Erdbeben ereignet. Nach ersten Angaben des United States Geological Survey (USGS) lag das Epizentrum des Erdbebens bei den vorgelagerten Mentawai-Inseln südlich der Stadt Padang. Demnach erreichte das Erdbeben Magnitude 6.2. Das deutsche Geoforschungszentrum Potsdam (Geofon) registrierte zunächst Magnitude 6.0. Beide Auswertungen sind vorläufig und noch nicht manuell bestätigt.
Zeugen meldeten auf der Webseite des EMSC, dass die Erschütterungen an der Südwestküste Sumatras deutlich bis stark zu spüren war. Meldungen von den Mentawai-Inseln gibt es zunächst nicht. Durch die Nähe zum Epizentrum kann es dort zu Schäden infolge des Bebens kommen.
Tsunami-Gefahr besteht aufgrund der niedrigen Magnitude nicht.
Dem Erdbeben gingen einige Vorbeben voraus, darunter eines mit M5.4 etwa 25 Minuten vor dem Hauptbeben.

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Update 10:48 Uhr
Das USGS korrigierte das Erdbeben nach manuellen Auswertungen auf Magnitude 6.1.

Update 13:22 Uhr
Am Mittag folgten weitere starke Erdbeben: Das USGS registrierte nach dem Hauptbeben noch zwei weitere Erdbeben mit Magnitude 5.9 sowie ein schwächeres mit Magnitude 5.3. Die Epizentren lagen dabei, ähnlich wie beim Hauptbeben, nahe der Insel Pulau Pagai.
Meldungen über größere Schäden infolge der Erdbebenserie liegen noch nicht vor. Einwohner eines Dorfes auf Pulau Pagai berichten, dass durch das Hauptbeben ein Leuchtturm eingestürzt ist.

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Allgemeine Informationen zu diesem Erdbeben:

Uhrzeit (Mitteleuropäische Zeit): 2. Februar, 10:27 Uhr

Magnitude: 6.1

Tiefe: 38 km

Spürbar: ja

Schäden erwartet: ja

Opfer erwartet: nein

Ursprung: tektonisch

Tsunami-Gefahr: nein

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Jens ist 24 und studiert seit 2013 an der Ruhr-Uni Bochum Geowissenschaften. 2011 hat er mit einem privaten Erdbebenblog begonnen, aus dem sich später erdbebennews.de entwickelt hat. Er hat journalistische Erfahrungen und interessiert sich seit der Kindheit für Geologie, Meteorologie und Naturkatastophen.

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