Erdbeben in Tansania fordert Todesopfer

Tansania – Im Westen Tansanias hat ein kräftiges Erdbeben am Donnerstag mindestens ein Todesopfer gefordert. Wie das United States Geological Survey (USGS) registrierte, lag das Epizentrum des Erdbebens im Rukwa-See, etwa 420 Kilometer südwestlich der Hauptstadt Dodoma. Das Beben erreichte Magnitude (mb) 5.1. Das Geoforschungszentrum Potsdam ermittelte Magnitude (Mw) 5.6.
Im Umland des Rukwa-Sees waren die Erschütterungen verbreitet zu spüren. Betroffen vom Erdbeben sind unter anderem die Städte Sumbawanga und Mbeya, wo viele Menschen aus Angst auf die Straßen gegangen sind, wie lokale Medien berichten. In mehreren Dörfern am Westufer des Sees soll es zu teils massiven Schäden gekommen sein. Lokale Medien berichten von mehreren zerstörten Gebäuden. Mindestens eine Person wurde demnach von einem einstürzenden Haus erschlagen. Wie viele Menschen betroffen oder verletzt sind, ist noch unklar.

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Über Soziale Netzwerke berichten Nutzer aus umliegenden Städten ebenfalls von kleineren Schäden. Vor allem in Sumbawanga führte das Erdbeben demnach zu Rissen in Wänden.

Der Rukwa-See ist einer der großen Seen, die entlang des Ostafrikanischen Grabens liegen und durch die dortige Absenkung der Erdkruste entstanden sind. Auch das heutige Erdbeben geht auf den Ostafrikanischen Graben zurück, allerdings nicht auf eine klassische Abschiebung, sondern auf eine horizontale Verschiebung (strike-slip) innerhalb des Grabens.

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Lage des Epizentrums


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Allgemeine Informationen zu diesem Erdbeben:

Uhrzeit (Mitteleuropäische Zeit): 21. März, 10:15 Uhr

Magnitude: 5.1

Tiefe:

Spürbar: ja

Schäden erwartet: ja

Opfer erwartet: ja

Ursprung: tektonisch

Tsunami-Gefahr: nein

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Jens ist 25 Jahre alt und studierte von 2013 bis 2019 an der Ruhr-Universität Bochum, zunächst Geowissenschaften (B.Sc. Abschluss) und später mit Spezialisierung auf Erdbebenphysik und -gefährdung. Seit Juni 2019 lebt er in Karlsruhe und arbeitet im Bereich Katastrophenforschung.

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