Hawaii: Erdbeben am Kilauea

USA – Ein moderates Erdbeben hat sich am Mittwoch am Hawaiianischen Vulkan Kilauea ereignet. Nach ersten Auswertungen des United States Geological Survey (USGS) lag das Epizentrum des Bebens am Südosthang des Vulkans. Das Beben erreichte demnach Magnitude (ML) 4.8 (mb5.3), unter Berufung auf Daten des Vulkanobservatoriums. Das Geoforschungszentrum Potsdam ermittelte zunächst Magnitude 4.9.
In weiten Teilen der Hauptinsel „Big Island“ waren die Erschütterungen deutlich zu spüren, direkt am Epizentrum möglicherweise auch stark. Aufgrund der geringen Herdtiefe schätzt das USGS die Maximalintensität an den Hängen des Kilauea auf VII. Dies könnte vereinzelt zu geringfügigen Schäden führen. CATNews schätzt die Intensität ein wenig geringer ein.

Das Erdbeben ereignete sich mutmaßlich an der Hilina Störung, an welcher die Südostflanke des Kilauea aufgrund der langfristigen vulkanischen Aktivität langsam ins Meer abrutscht. Dabei handelte es sich um ein Nachbeben des großen Bebens (M6.9), das der starken Vulkaneruption an der östlichen Riftzone des Kilauea vorausging. Eine Auswertung des Herdmechanismus, der den Ursprung des Bebens klären kann, steht aber noch aus.
Seit dem Ende dieser Eruption im Sommer vergangenen Jahres ist der Vulkan inaktiv. Erneute vulkanische Aktivität kündigt das heutige Erdbeben nicht an.

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Update 12:50 Uhr
Das USGS hat das Erdbeben auf ML5.5 nach oben korrigiert.

Lage des Epizentrums


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Allgemeine Informationen zu diesem Erdbeben:

Uhrzeit (Mitteleuropäische Zeit): 13. März, 11:55 Uhr

Magnitude: 5.5

Tiefe: 6 km

Spürbar: ja

Schäden erwartet: unwahrscheinlich

Opfer erwartet: nein

Ursprung: vulkanotektonisch (Nachbeben)

Tsunami-Gefahr: nein

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Jens ist 25 und studierte von 2013 bis 2019 an der Ruhr-Universität Bochum, zunächst Geowissenschaften (B.Sc. Abschluss) und später mit Spezialisierung auf Erdbebenphysik und -gefährdung. Ab Sommer 2019 ist er in der Katastrophenforschung tätig.

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