Starkes Erdbeben in Zentralgriechenland

Griechenland – Weite Teile Griechenlands wurden am Samstagmittag von einem starken Erdbeben erschüttert. Wie der nationale Erdbebendienst in Athen registrierte, lag das Epizentrum des Erdbebens am Golf von Korinth, rund 120 Kilometer westlich der Hauptstadt. Das Beben erreichte nach vorläufigen Angaben Magnitude 5.2. Die Universität Thessaloniki ermittelte zunächst Magnitude 5.4. Zur Herdtiefe gibt es noch keine genauen Angaben. Von einer geringen Tiefe ist auszugehen.
Vor allem am Golf von Korinth, unter anderem in Patras, aber auch in Athen und im Süden des Peloponnes war das Erdbeben deutlich zu spüren. Beim EMSC gingen zudem Wahrnehmungsmeldungen von den Inseln im Ionischen Meer ein.

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Rund um das Epizentrum sind aufgrund der Stärke und der Herdtiefe des Bebens kleinere Gebäudeschäden wahrscheinlich. Mit größeren Auswirkungen ist nicht zu rechnen, allerdings sind deutlich spürbare Nachbeben möglich.

Durch den Golf von Korinth verläuft eine große Störungszone, an der es immer wieder zu teils stärkeren Erdbeben kommt. Die Region zwischen Patras und Korinth gehört daher zu den seismisch aktivsten des Landes.

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Lage des Epizentrums


Größere Karte anzeigen FAQ: Wie entstehen Erdbeben? Wann sind Erdbeben gefährlich? Wie kann ich mich schützen? Was sind Störungen, was sind Platten? Wichtige Begriffe erklärt

Allgemeine Informationen zu diesem Erdbeben:

Uhrzeit (Mitteleuropäische Zeit): 30. März, 11:46 Uhr

Magnitude: 5.2

Tiefe:

Spürbar: ja

Schäden erwartet: ja

Opfer erwartet: nein

Ursprung: tektonisch

Tsunami-Gefahr: nein

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Quellen (Erdbebendienste) zu allen Erdbebendaten

Quellen zu Erdbebenschäden sind in der jeweiligen "Earthquake Impact Database" aufgeführt.