Thailand: Nachbeben beschädigen über 100 Gebäude

Thailand – Eine Serie Nachbeben hat von Mittwoch bis Freitag die thailändische Region Lampang im Norden des Landes getroffen. Dort kam es Ende Februar zu einer stärkeren Erdbebenserie.
Die thailändische Meteorologiebehörde registrierte die beiden stärksten Erdbeben am Mittwoch- und Donnerstagabend (MEZ). Diese Beben erreichten demnach Magnitude 4.1 und 4.0. Zudem traten 21 kleinere Beben auf.
Infolge der Erdbeben, die sich in geringer Tiefe ereigneten, wurden mindestens 111 Gebäude in Lampang beschädigt. Eine Wohnung musste wegen Einsturzgefahr evakuiert werden. Viele weitere Menschen verbrachten die vergangene Nacht aus Angst vor weiteren Beben im Freien. Lokale Behörden richteten in den beiden am schwersten betroffenen Orten Krisenzentren und Notunterkünfte ein, um im Falle weiterer Erdbeben schnell auf mögliche Katastrophensituationen reagieren zu können. Auch Beratungsstellen für Anwohner und Betroffene sind geplant.

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Bei der Erdbebenserie Ende Februar, deren stärkstes Beben Magnitude 4.9 erreichte, wurden bereits 92 Gebäude beschädigt. Verletzt wurde niemand. Die Aktivität geht auf eine der Störungszonen im Norden Thailands zurück.

FAQ: Wie entstehen Erdbeben? Wann sind Erdbeben gefährlich? Wie kann ich mich schützen? Was sind Störungen, was sind Platten? Wichtige Begriffe erklärt

Allgemeine Informationen zu diesem Erdbeben:

Uhrzeit (Mitteleuropäische Zeit): seit 13. März

Magnitude: bis M4.1

Tiefe:

Spürbar: ja

Schäden erwartet: ja

Opfer erwartet: nein

Ursprung: tektonisch (Nachbeben)

Tsunami-Gefahr: nein

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Quellen (Erdbebendienste) zu allen Erdbebendaten

Quellen zu Erdbebenschäden sind in der jeweiligen "Earthquake Impact Database" aufgeführt.