Moderates Erdbeben in Apulien

Italien – An der Südostküste Italiens hat sich am Dienstagvormittag ein moderates Erdbeben ereignet. Das Beben traf den dicht besiedelten Küstenstreifen der Region Apulien. Nach Angaben des Geoforschungszentrums Potsdam (GFZ) erreichte das Beben Magnitude 4.3. Das Epizentrum lag demnach im Zentrum der Stadt Barletta. Dort leben rund 92.000 Menschen. Auch in der Regionalhauptstadt Bari südlich des Epizentrums waren die Erschütterungen deutlich zu spüren.

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Aufgrund der hohen Bevölkerungsdichte in der Nähe des Epizentrums sind kleinere Schäden denkbar. Entsprechende Meldungen liegen zu diesem frühen Zeitpunkt noch nicht vor. Die genaue Herdtiefe des Bebens wurde ebenfalls noch nicht ermittelt.

Update 10:30 Uhr
Nach Angaben des Italienischen Erdbebendienstes (INGV) erreichte das Beben Magnitude 3.9. Die Herdtiefe lag in rund 34 Kilometern Tiefe womit die Intensität des Bebens am Epizentrum abgeschwächt wurde und somit keine nennenswerten Schäden zu erwarten sind.

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Update 11:37 Uhr
Im Ort Trani nahe Barletta kam es durch das Erdbeben zu leichten Schäden an einer Kirche. Da diese wegen vorheriger Schäden bereits gesperrt gewesen war, wurde niemand bei dem Vorfall verletzt.
An mehreren Orten in Apulien wurden aufgrund des Erdbebens zudem öffentliche Gebäude evakuiert, darunter mehrere Schulen und auch ein Gerichtsgebäude.

Allgemeine Informationen zu diesem Erdbeben:

Uhrzeit (Mitteleuropäische Zeit): 21. Mai, 10:13 Uhr

Magnitude: 3.9

Tiefe: 34

Spürbar: ja

Schäden erwartet: unwahrscheinlich

Opfer erwartet: nein

Ursprung: tektonisch

Tsunami-Gefahr: nein

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In Regionen wie diesen kann es immer wieder zu schweren Erdbeben kommen. Nicht nur sichere Bauweise kann bei solchen Ereignissen Menschenleben retten, sondern auch richtige Verhaltensweisen. Daher empfehlen wir allen, die eine Reise in eine erdbebengefährdete Region planen, sich zuvor mit den richtigen Verhaltensweisen bei schweren Erdbeben auseinanderzusetzen.

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Lage des Epizentrums


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Jens ist 25 und studierte von 2013 bis 2019 an der Ruhr-Universität Bochum, zunächst Geowissenschaften (B.Sc. Abschluss) und später mit Spezialisierung auf Erdbebenphysik und -gefährdung. Seit Juni 2019 lebt er in Karlsruhe und arbeitet im Bereich Katastrophenforschung.

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