Mehrere starke Erdbeben erschüttern Neukaledonien und Vanuatu

Neukaledonien/Vanuatu – Mehrere starke Erdbeben haben am Sonntag das französische Überseegebiet Neukaledonien und den Inselstaat Vanuatu erschüttert. Nach Angaben des GFZ erreichte das neueste Erdbeben Magnitude 6,3. Etwa 30 Minute zuvor gab es bereits ein Erdbeben mit Magnitude 6,0 und am frühen Sonntagmorgen eines mit Magnitude 6,3. Die Epizentren lagen südlich von Vanuatu vor der Ostküste von Neukaledonien. Die Erdbeben waren auf umliegenden Inseln überwiegend schwach zu spüren. Tsunamigefahr besteht nicht.

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Vanuatu ist eines der erdbebengefährdetsten Länder der Erde. Entlang einer Subduktionszone, wo sich die Indo-Australische Platte unter die Pazifische und die Neue Hebriden Platte schiebt, kommt es häufig zu schweren Erdbeben und vulkanischer Aktivität. Große Teile Vanuatus sind dünn besiedelt und die größeren Orte sind entsprechend der Erdbebengefahr mit sicheren Bauwerken ausgestattet, sodass es in der Regel nicht zu größeren Schäden kommt. Besonders an Vanuatu sind die teils schwarmartig auftretenden Starkbeben. Diese Erdbebensequenzen mit mehreren starken Erdbeben hat es in den vergangenen Jahren mehrfach in Vanuatu und angrenzenden Gebieten gegeben. Beispiele dafür sind die Sequenzen sind im Februar 2013 und September 2011, wo binnen weniger Tage / Wochen drei oder mehr Erdbeben über Stärke 7 registriert wurden. Drei Erdbeben über Stärke 7.5 traten binnen einer Stunde am 7. Oktober 2009 auf. Solche Sequenzen sind in Vanuatu häufiger als an anderen Orten der Welt.

Allgemeine Informationen zu diesem Erdbeben:

Uhrzeit (Mitteleuropäische Zeit): 16:56

Magnitude: 6,3

Tiefe: 10 Kilometer

Spürbar: ja

Schäden erwartet: nein

Opfer erwartet: nein

Ursprung: tektonisch

Tsunami-Gefahr: nein

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Lukas Rentz

Lukas ist 21, hat 2018 sein Abitur an einem Gymnasium in Alzey gemacht und studiert seit dem Wintersemester 2018/2019 Meteorologie in Mainz.

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