Starkes Erdbeben im Süden von Japan

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Japan – Vor der Küste der japanischen Insel Kyushu haben sich am frühen Freitagmorgen mehrere teils starke Erdbeben ereignet. Nach Angaben der Japanischen Meteorologiebehörde (JMA) wurden insgesamt drei spürbare Beben registriert. Die beiden stärkten erreichten Magnitude 5.6 und 6.3. Die Epizentren der Beben lagen nahe der Küstenstadt Miyazaki im südlichen Teil Kyushus.
Das stärkste der Beben war besonders rund um Miyazaki stark zu spüren. Intensität 5- auf der japanischen Shindo-Skala wurde registriert. Intensität 3 erreichten die anderen Beben.

Infolge des Bebens wurden mindestens zwei Menschen leicht verletzt, wovon einer im Krankenhaus behandelt werden muss. Größere Schäden verursachte das Beben jedoch nicht. Aufgrund von Stromausfällen und gebrochenen Leitungen waren hunderte Haushalte zwischenzeitlich von der Versorgung abgeschnitten. Im Botanischen Garten der Stadt Miyazaki wurde zudem ein Gewächshaus beschädigt, wie die Nachrichenagentur NHK berichtet.

Tsunami-Gefahr bestand zu keinem Zeitpunkt. Die Erdbeben ereigneten sich an der Nankai-Subduktionszone, die vor der Küste von Kyushu und südlich von Honshu verläuft. Dabei ist das Segment rund um Miyazaki das seismisch aktivste. Im Jahr 1941 kam es an dieser Stelle zu einem Beben der Stärke 8. Ein weiteres schweres Beben mit M7.5 folgte 20 Jahre später.

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FAQ: Wie entstehen Erdbeben? Wann sind Erdbeben gefährlich? Wie kann ich mich schützen? Was sind Störungen, was sind Platten? Wichtige Begriffe erklärt

Allgemeine Informationen zu diesem Erdbeben:

Uhrzeit / Time (CET): 01:48 Uhr

Magnitude: Mj 6.3, Mw 6.1

Tiefe / Depth: 23 km

Spürbar / Felt: ja

Schäden erwartet / Damage expected: ja

Opfer erwartet / Casualties expected: nein

Ursprung / Origin: tektonisch

Tsunami: nein

Quellen (Erdbebendienste) zu allen Erdbebendaten / List of global earthquake surveys

See also: The most complete compilation of earthquake losses and casualties: Earthquake Impact Database

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    Größere Karte anzeigen Die Intensität von Erdbeben in Japan wird mit der Shindo-Skala beschrieben und basiert auf der gemessenen Bodenbeschleunigung. Die Skala reicht von 1 bis 7 mit Untergliederung in „Upper“ (+) und „Lower“ (-) der Werte 5 und 6. In der Regel kann ab einem Wert von 5- mit ersten kleineren Schäden an Gebäuden gerechnet werden. Größere Schäden treten ab 6- auf. Der höchste Wert 7 auf der Skala beschreibt meist schwere Zerstörungen und wurde in den vergangenen Jahren nur drei Mal erreicht: Beim Tohoku-Erdbeben (M9.1) 2011, beim Kumamoto-Erdbeben (M7.3) 2016 und beim Hokkaido-Erdbeben 2018.