Erdbebenschwarm auf Teneriffa

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Spanien – Der größte Erdbebenschwarm seit mehreren Jahren hat am Freitagabend die Vulkaninsel Teneriffa erschüttert. Mehr als 500 kleine Erdbeben, deren stärkstes Magnitude 1.8 erreichte, registrierten die spanischen Behörden innerhalb von nur zwei Stunden. Die Epizentren der Erdbeben lagen im Zentrum der Insel im Gipfelbereich des Vulkans Teide. Dabei lagen die Erdbebenherde in rund 10 Kilometern Tiefe.
Ursache der Erdbeben, die von den Menschen auf der Insel nicht verspürt werden konnten, ist nach Angaben des Vulkanobservatoriums das Hydrothermalsystems des Vulkans. Die registrierten langperiodischen Erdbeben sind ein typisches Zeichen von aktiven Fluidbewegungen, die wahrscheinlich keine direkte Verbindung mit verstärkter magmatischer und vulkanischer Aktivität anzeigen. Erdbebenschwärme wie dieser traten bereits in der Vergangenheit auf, somit ist es kein Anzeichen bevorstehender vulkanischer Aktivität oder größerer Erdbeben.

Unabhängig vom Erdbebenschwarm registrierte das Observatorium in den vergangenen Jahren insgesamt eine erhöhte Erdbebenaktivität. Ob dies mittelfristig ein Erwachen des Vulkans, der zuletzt im Jahr 1909 aktiv gewesen ist, ankündigt, ist allerdings unklar.

Lage des Epizentrums
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FAQ: Wie entstehen Erdbeben? Wann sind Erdbeben gefährlich? Wie kann ich mich schützen? Was sind Störungen, was sind Platten? Wichtige Begriffe erklärt

Allgemeine Informationen zu diesem Erdbeben:

Uhrzeit: 14. Juni, ca. 18 Uhr bis 20 Uhr

Magnitude: bis 1.8

Tiefe: ca. 15 km

Spürbar: nein

Schäden erwartet: nein

Opfer erwartet: nein

Ursprung: vulkanisch

Tsunami-Gefahr: nein

Quellen (Erdbebendienste) zu allen Erdbebendaten

Quellen zu Erdbebenschäden sind in der jeweiligen "Earthquake Impact Database" aufgeführt.

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