Schweres Erdbeben auf den Kommandeurinseln

Russland – Im äußersten Osten Russlands hat sich am Dienstag ein schweres Erdbeben ereignet. Das Epizentrum des Erdbebens lag bei den Kommandeurinseln im Nordpazifik vor der Küste der Halbinsel Kamtschatka. Nach ersten Auswertungen des United States Geological Survey (USGS) erreichte das Erdbeben Magnitude 6.6. Der Erdbebenherd lag oberflächennah in geringer Tiefe.
Da die Region sehr dünn besiedelt ist, sind infolge des Erdbebens keine nennenswerten Schäden zu erwarten. Tsunami-Gefahr besteht nicht.
Ursprung des Erdbebens ist die Übergangszone der Aleuten-Subduktionszone im Osten zur Kamtschatka-Subduktionszone im Westen. In diesem Übergangsbereich bewegen sich die Pazifische und die Nordamerikanische Platte aneinander vorbei, weshalb es in der Region immer wieder zu schweren Erdbeben kommt – in der Regel ohne Tsunami-Gefahr.

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Update
Nach manueller Auswertung korrigierte das USGS das Erdbeben auf Magnitude 6.3.

FAQ: Wie entstehen Erdbeben? Wann sind Erdbeben gefährlich? Wie kann ich mich schützen? Was sind Störungen, was sind Platten? Wichtige Begriffe erklärt

Allgemeine Informationen zu diesem Erdbeben:

Uhrzeit (Mitteleuropäische Zeit): 25. Juni, 11:05 Uhr

Magnitude: 6.3

Tiefe:

Spürbar: ja

Schäden erwartet: nein

Opfer erwartet: nein

Ursprung: tektonisch

Tsunami-Gefahr: nein

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Quellen (Erdbebendienste) zu allen Erdbebendaten

Quellen zu Erdbebenschäden sind in der jeweiligen "Earthquake Impact Database" aufgeführt.