Starkes Erdbeben erschüttert Nordkalifornien

USA – Ein starkes Erdbeben hat am frühen Sonntagmorgen (MESZ) den Norden des US-Bundesstaates Kalifornien getroffen. Das Epizentrum des Erdbebens lag nach Lokalisierungen des US Geological Survey (USGS) südlich der Kleinstadt Fortuna im Humboldt County, rund 330 Kilometer nordwestlich von San Francisco. Demnach erreichte das Erdbeben Magnitude 5.6 und war somit eines der stärksten der letzten Jahre in der Region.
Erschütterungen wurden in einem Umkreis von rund 200 Kilometern verspürt. In den Orten direkt am Epizentrum wurde das Beben als stark empfunden. In zahlreichen Supermärkten und Haushalten stürzten viele Waren und Objekte aus den Regalen. Meldungen über strukturelle Gebäudeschäden gab es aber zunächst nicht. Die meisten Gebäude im Landkreis sind an die seismische Gefährdung der Region angepasst.

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Die Region am Cape Mendocino wird als Mendocino Triple Junction bezeichnet, da dort mit der Mendocino-Störung (Westen), der San Andreas Störung (Süden) und der Kaskaden-Subduktionszone (Norden) drei große geologische Grenzen aufeinander treffen. Entsprechend gehört die Region zu den seismisch aktivsten Gebieten Kaliforniens. Das aktuelle Erdbeben resultierte aus einer horizontalen Verschiebung im Übergangsbereich der Mendocino- und der San Andreas Störung. Größere Nachbeben traten bislang nicht auf.

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Allgemeine Informationen zu diesem Erdbeben:

Uhrzeit (Mitteleuropäische Zeit): 23. Juni, 05:53 Uhr

Magnitude: 5.6

Tiefe: 9 km

Spürbar: ja

Schäden erwartet: unwahrscheinlich

Opfer erwartet: nein

Ursprung: tektonisch

Tsunami-Gefahr: nein

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In Regionen wie diesen kann es immer wieder zu schweren Erdbeben kommen. Nicht nur sichere Bauweise kann bei solchen Ereignissen Menschenleben retten, sondern auch richtige Verhaltensweisen. Daher empfehlen wir allen, die eine Reise in eine erdbebengefährdete Region planen, sich zuvor mit den richtigen Verhaltensweisen bei schweren Erdbeben auseinanderzusetzen.

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Jens ist 25 Jahre alt und studierte von 2013 bis 2019 an der Ruhr-Universität Bochum, zunächst Geowissenschaften (B.Sc. Abschluss) und später mit Spezialisierung auf Erdbebenphysik und -gefährdung. Seit Juni 2019 lebt er in Karlsruhe und arbeitet im Bereich Katastrophenforschung.
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