Starkes Erdbeben in Athen

__Griechenland – Am Stadtrand der griechischen Hauptstadt Athen hat sich am Freitagnachmittag ein starkes Erdbeben ereignet. Wie der örtliche Erdbebendienst registrierte, lag das Epizentrum rund 20 Kilometer nordwestlich des Stadtzentrums. Demnach erreichte das Erdbeben Magnitude 5.1. Es ereignete sich in einer Tiefe von nur rund 13 Kilometern. Entsprechend waren die Erschütterungen im gesamten Stadtgebiet stark zu spüren. Zeugen auf der Website des EMSC meldeten verbreitet Intensität VI, teilweise VII. Auch in den entfernteren Städten Patras und Volos war das Beben deutlich zu spüren.
Aufgrund der hohen Intensitäten sind im Westen Athens einzelne Gebäudeschäden möglich. Im hügeligen Hinterland kann es zudem Steinschläge und kleinere Erdrutsche geben.

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Erste Berichte aus Athen sprechen von Stromausfällen in Teilen des Stadtgebiets, unter anderem in Piräus, wo mehrere Notrufe wegen steckengebliebener Fahrstühle eingegangen sind.

Zahlreiche Nachbeben folgten bereits in den ersten Minuten nach dem Beben. Das stärkste bisher erreichte Magnitude 3.5.

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Update 15:12 Uhr:

Bei dem Erdbeben wurde mindestens eine Person verletzt. Wie Medien berichten wurde eine Touristin durch herabfallende Trümmerteile leicht verletzt. Bisher werden überwiegend kleinere Schäden wie zerbrochene Fenster und Rissbildungen gemeldet. Zudem ist ein baufälliges unbewohntes Gebäude teilweise eingestürzt.

 

 

 

 

 

 

Allgemeine Informationen zu diesem Erdbeben:

Uhrzeit (Mitteleuropäische Zeit): 19. Juli, 13:13 Uhr

Magnitude: 5.1

Tiefe: 13 km

Spürbar: ja

Schäden erwartet: ja

Opfer erwartet: nein

Ursprung: tektonisch

Tsunami-Gefahr: nein

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Jens Skapski

Data Analyst bei Risklayer
Jens ist 25 Jahre alt und studierte von 2013 bis 2019 an der Ruhr-Universität Bochum, zunächst Geowissenschaften (B.Sc. Abschluss) und später mit Spezialisierung auf Erdbebenphysik und -gefährdung. Seit Sommer 2019 arbeitet er als Data Analyst in Karlsruhe.

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