Moderates Erdbeben nördlich von Kreta

Griechenland – Zum wiederholten Male innerhalb weniger Wochen hat ein moderates Erdbeben die griechische Insel Kreta getroffen. Wie bereits vor rund zwei Wochen lag auch diesmal das Epizentrum des Erdbebens vor der Nordküste der Insel, allerdings in mittlerer Tiefe. Der Erdbebendienst in Athen lokalisierte das Epizentrum auf halber Strecke zwischen Kreta und der Vulkaninsel Santorin. Demnach erreichte das Beben Magnitude 4.6 und ereignete sich in 35 Kilometern Tiefe. Diese Daten sind noch nicht manuell überprüft. Ausländische Erdbebendienste verorten den Erdbebenherd teils in über 100 Kilometern Tiefe.
Besonders entlang der Nordküste, darunter auch in der Inselhauptstadt Heraklion, waren die Erschütterungen auf Kreta deutlich zu spüren. Schwach wurde das Erdbeben auch auf Santorin verspürt, wo das Vulkangestein die Intensität ein wenig abgeschwächt hat.
Tsunami-Gefahr infolge des Bebens besteht nicht. Auch Schäden sind nicht zu erwarten.

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Erst gestern ereignete sich vor der Südküste Kretas ein Beben der Stärke 5.0, das aufgrund der Distanz zur Küste aber nur sehr vereinzelt zu spüren war.

Update 10:13 Uhr
Der Erdbebendienst in Athen ermittelte nach manueller Überprüfung der Daten Magnitude 4.8 und eine Herdtiefe von 55 km.

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Lage des Epizentrums


Größere Karte anzeigen FAQ: Wie entstehen Erdbeben? Wann sind Erdbeben gefährlich? Wie kann ich mich schützen? Was sind Störungen, was sind Platten? Wichtige Begriffe erklärt

Allgemeine Informationen zu diesem Erdbeben:

Uhrzeit (Mitteleuropäische Zeit): 12. August, 09:57 Uhr

Magnitude: 4.6

Tiefe: 35 km

Spürbar: ja

Schäden erwartet: nein

Opfer erwartet: nein

Ursprung: tektonisch

Tsunami-Gefahr: nein

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Quellen (Erdbebendienste) zu allen Erdbebendaten

Quellen zu Erdbebenschäden sind in der jeweiligen "Earthquake Impact Database" aufgeführt.

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