Erdbeben vor der Küste von El Hierro

Spanien – Ein relativ starkes Erdbeben hat am Donnerstag die spanische Kanareninsel El Hierro erschüttert. Bereits zuvor kam es auf der Insel zu einer Erdbebenserie.
Die Spanische Geologiebehörde IGN registrierte in der Nacht und am Vormittag insgesamt acht Beben zwischen Magnitude 2.3 und 3.1, überwiegend an oder vor der Ostküste der Insel. Die Aktivität spielte sich dabei in rund 25 bis 30 Kilometern Tiefe ab, weshalb die Beben auf der Insel nicht zu spüren waren. Dabei handelte es sich möglicherweise um Nachwirkungen der vulkanischen Aktivität vor rund acht Jahren. Seitdem wurden immer wieder Beben dieser Art registriert.

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Das Erdbeben am Nachmittag um 15:02 Uhr MESZ ereignete sich mehr als 200 Kilometer westlich der Insel und hängt entsprechend nicht mit vorheriger Aktivität zusammen. Nach vorläufigen, ungeprüften Angaben des IGN erreichte es Magnitude 5.5. Die Website Alomax ermittelte zunächst Magnitude 4.9. Es handelt sich um ein tektonisches Erdbeben, wie sie rund um die Kanaren immer wieder vorkommen. Aufgrund der Distanz zur Küste besteht keine Gefahr. Jedoch könne es möglicherweise schwach auf El Hierro und La Palma verspürt worden sein.

FAQ: Wie entstehen Erdbeben? Wann sind Erdbeben gefährlich? Wie kann ich mich schützen? Was sind Störungen, was sind Platten? Wichtige Begriffe erklärt

Allgemeine Informationen zu diesem Erdbeben:

Uhrzeit (Mitteleuropäische Zeit): 26. September, 15:02 Uhr

Magnitude: 4.9

Tiefe:

Spürbar: möglich

Schäden erwartet: nein

Opfer erwartet: nein

Ursprung: tektonisch

Tsunami-Gefahr: nein

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