Mehrere Verletzte bei Erdbeben in Myanmar

Myanmar – Nahe der Stadt Shwebo im Zentrum von Myanmar hat ein starkes Erdbeben am Samstag zu zahlreichen Schäden geführt. Das Epizentrum lag nach Lokalisierungen der Meteorologiebehörde Myanmars rund 30 Kilometer nordwestlich von Shwebo in einer dicht besiedelten Region des Landes. Die Behörde ermittelte Lokalmagnitude (ML) 6.0, während das United States Geological Survey (USGS) das Erdbeben später auf Mw5.5 stufte.
In weiten Teilen Myanmars waren die Erschütterungen deutlich zu spüren, unter anderem auch in den Großstädten Mandalay und Rangun sowie in der Hauptstadt Nay Pyi Taw. Auch Teile von Indien und Thailand waren betroffen.
In Shwebo und mehreren kleineren Siedlungen nahe des Epizentrums kam es infolge des Epizentrums zu teils schweren Schäden. Zahlreiche Gebäude, darunter viele Pagoden, Schulen und auch Regierungsgebäude, erlitten Risse oder Schäden an Dächern. Mehrere Gebäude stürzten zum Teil ein. Auch einige Privathäuser sind betroffen. Mehrere Menschen wurden durch herabstürzende Trümmer verletzt. Eine genaue Auswertung der Erdbebenschäden durch den myanmarischen Katastrophenschutz ist noch im Gange.

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Das Erdbeben ereignete sich in einer der seismisch aktivsten Regionen des Landes nahe der Sagaing-Störung. Diese Störungszone bildet die Grenze zwischen der Indoaustralischen und der Eurasischen Platte. Sie gilt aufgrund zahlreicher Groß- und Millionenstädte in unmittelbarer Nähe und ihres hohen Erdbebenpotentials als eine der gefährlichsten Störungszonen Südostasiens.

FAQ: Wie entstehen Erdbeben? Wann sind Erdbeben gefährlich? Wie kann ich mich schützen? Was sind Störungen, was sind Platten? Wichtige Begriffe erklärt

Allgemeine Informationen zu diesem Erdbeben:

Uhrzeit (Mitteleuropäische Zeit): 31. August, 2019, 17:09 Uhr

Magnitude: 5.5

Tiefe:

Spürbar: ja

Schäden erwartet: ja

Opfer erwartet: nein

Ursprung: tektonisch

Tsunami-Gefahr: nein

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