Erdbebenschwarm in Südspanien

Spanien – Seit mehreren Wochen kommt es in der südspanischen Region Andalusien zu einem Erdbebenschwarm. Bisher waren diese Beben überwiegend schwach, auch wenn viele von ihnen in der Epizentralregion verspürt worden. Nach einem erneuten Aufleben der Aktivität am Freitag ereignete sich das bisher stärkste Beben. Vorläufige Auswertungen der Spanischen Geologiebehörde (IGN) ermittelten zunächst Magnitude 4.7 für das Beben. Wie bei den vielen Beben zuvor lag das Epizentrum nahe des Ortes Olvera, jeweils rund 80 Kilometer von Sevilla und Malaga entfernt. Die Herdtiefe lag bei nur wenigen Kilometern.

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Diesmal waren die Erschütterungen verbreitet in Andalusien zu spüren, unter anderem auch entlang der Küste von Malaga und Marbella. Auch aus Sevilla und Cordoba meldeten Zeugen auf der Homepage des IGN schwache Erschütterungen. In der Epizentralregion ist aufgrund der geringen Herdtiefe mit recht hoher Intensität zu rechnen. Kleinere Schäden in umliegenden Dörfern sind möglich.
Da der Erdbebenschwarm wahrscheinlich andauern wird, muss in nächster Zeit mit weiteren Erdbeben gerechnet werden.

In den vergangenen 12 Stunden registrierte das IGN insgesamt 26 Erdbeben über Magnitude 1.6.

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Update 14:27 Uhr
In Olvera verursachte das Erdbeben Schäden an einem Schulgebäude. Der Unterricht dort und in anderen Schulen der Region wurde bis auf weiteres ausgesetzt.

Allgemeine Informationen zu diesem Erdbeben:

Uhrzeit (Mitteleuropäische Zeit): 25.10.2019, 11:35 Uhr

Magnitude: 4.7

Tiefe: 5 km

Spürbar: ja

Schäden erwartet: ja

Opfer erwartet: nein

Ursprung: tektonisch

Tsunami-Gefahr: nein

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Jens Skapski

Data Analyst bei Risklayer
Jens ist 25 Jahre alt und studierte von 2013 bis 2019 an der Ruhr-Universität Bochum, zunächst Geowissenschaften (B.Sc. Abschluss) und später mit Spezialisierung auf Erdbebenphysik und -gefährdung. Seit Sommer 2019 arbeitet er als Data Analyst in Karlsruhe.

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