Erdbeben erschüttert Rangun

Myanmar – Im Zentrum der Millionenstadt Rangun im Süden Myanmars hat sich am Dienstag ein Erdbeben moderater Stärke ereignet. Die Thailändische Meteorologiebehörde ermittelte für das Beben Magnitude 4.3. Das Epizentrum des Bebens lag demnach direkt im Zentrum der Stadt.
Nach Angaben der Facebook-Seite Myanmar Earthquake Committee waren die Erschütterungen im gesamten Stadtgebiet von Rangun spürbar. Viele Zeugen beschreiben es als starkes, aber kurzes Beben. Kleinere Schäden sind an Gebäuden sind aufgrund der Nähe zum Epizentrum wahrscheinlich. Entsprechende Meldungen liegen aber nicht vor.

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Update 13. November
An mindestens vier Gebäuden in Rangun kam es infolge des Erdbebens zu kleineren Schäden. Wie lokale Medien berichten waren zwei Pagoden sowie ein Regierungsgebäude betroffen. Zudem entstanden Schäden an einem mehrgeschossigen Apartmentgebäude, sodass dieses vorläufig evakuiert werden musste. Ob Einsturzgefahr besteht, wird zur Zeit bewertet.

Zeugenmeldungen
Rangun
Zittern bzw. Rollen sehr kurz (Intensität II)

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Rangun
22:20 deutlich spürbarer Schlag. (Intensität IV)

Rangun
Es gab um ca 22 Uhr Ortszeit erst einen Bums als wenn unten I’m Hotel etwas explodiert wäre als darauf sofort die Glastür des Badezimmer deutlich am Zittern war. Wir lagen im 5.Stock des Hotels im Bett und haben gemerkt dass das ganze Hotel leicht am Zittern bzw. Schwanken war. Das ganze war nach ca 10 bis 15 sec. vorbei. Es gingen nur einige wenige Menschen auf die Straße aber das hat sich schnell wieder aufgelöst. Keine Schäden oder sonstiges feststellbar. (Intensität IV)

Rangun – Kamayut
Vibrieren, wie ein Vorschlaghammer in der Nähe. (Intensität III)

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Allgemeine Informationen zu diesem Erdbeben:

Uhrzeit (Mitteleuropäische Zeit): 12. November, 16:24 Uhr

Magnitude: 4.3

Tiefe:

Spürbar: ja

Schäden erwartet: ja

Opfer erwartet: ja

Ursprung: tektonisch

Tsunami-Gefahr: nein

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Jens Skapski

Data Analyst bei Risklayer
Jens ist 25 Jahre alt und studierte von 2013 bis 2019 an der Ruhr-Universität Bochum, zunächst Geowissenschaften (B.Sc. Abschluss) und später mit Spezialisierung auf Erdbebenphysik und -gefährdung. Seit Sommer 2019 arbeitet er als Data Analyst in Karlsruhe.

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