Starkes Erdbeben in Myanmar

Myanmar – Ein starkes Erdbeben hat sich am Donnerstag im südostasiatischen Staat Myanmar ereignet. Nach vorläufigen Auswertungen des GFZ Potsdam erreichte das Beben Magnitude 5.2. Die Thailändische Meteorologiebehörde ermittelte zunächst Magnitude 5.8. Das Epizentrum lag im Norden von Myanmar nahe der Großstadt Mandalay. Die Erschütterungen waren allerdings in weiten Teilen des Landes zu spüren, unter anderem auch in der Hauptstadt Nay Pyi Dat und in der Millionenstadt Rangun.
Da sich das Erdbeben in geringer Tiefe ereignet hat, waren die Erschütterungen rund um das Epizentrum relativ stark. Entsprechend muss mit einigen Schäden gerechnet werden. Größere Auswirkungen sind jedoch nicht zu erwarten.
Ursprung des Erdbebens ist die Sagaing-Störung, welche Myanmar von Nord nach Süd durchläuft und zu den gefährlichsten Störungszonen Südostasiens gehört, da die direkte Umgebung dicht besiedelt ist und sie häufig schwere Erdbeben hervorbringt.

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Es ist das dritte starke und gefährliche Erdbeben in Südostasien innerhalb von rund einer Woche. Erst vor wenigen Tagen traf ein Beben der Stärke 5.2 die chinesisch-vietnamesische Grenzregion, verursachte einen Todesfall, fünf Verletzte und beschädigte fast 1000 Gebäude. Vergangene Woche traf ein Beben der Stärke 6.1 die Grenzregion von Laos und Thailand. Dabei wurden 10 Menschen verletzt und über 700 Gebäude teils schwer beschädigt.

Update 21 Uhr
In den Orten nahe des Epizentrums stürzten aufgrund des Erdbebens mehrere Gebäude teilweise ein, wie lokale Medien berichten. Details zum genauen Ausmaß der Schäden liegen noch nicht vor.

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Allgemeine Informationen zu diesem Erdbeben:

Uhrzeit (Mitteleuropäische Zeit): 28. November, 15:39 Uhr

Magnitude: 5.2

Tiefe: 10 km

Spürbar: ja

Schäden erwartet: ja

Opfer erwartet: nein

Ursprung: tektonisch

Tsunami-Gefahr: nein

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Lage des Epizentrums


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Jens Skapski

Data Analyst bei Risklayer
Jens ist 25 Jahre alt und studierte von 2013 bis 2019 an der Ruhr-Universität Bochum, zunächst Geowissenschaften (B.Sc. Abschluss) und später mit Spezialisierung auf Erdbebenphysik und -gefährdung. Seit Sommer 2019 arbeitet er als Data Analyst in Karlsruhe.

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