Erdbeben in Osten der Türkei

Türkei – Ein moderates Erdbeben hat am Freitagmorgen die türkischen Regionen Malatya und Elazig im Südosten des Landes getroffen. Nach Angaben der türkischen Katastrophenschutzbehörde erreichte das Beben Magnitude 4.9. Das Epizentrum lag an der Karakaya-Talsperre, rund 60 Kilometer östlich von Malatya. Auch in mehreren umliegenden Provinzen war das Beben noch schwach zu spüren.
Die Behörden entsandten Bewertungsteams in die Epizentralregion, um mögliche Schäden zu untersuchen. Bisher konnten keine größeren Auswirkungen festgestellt werden. Lediglich in einem Dorf direkt am Epizentrum kam es zu Rissen in einzelnen Gebäuden. Verletzt wurde nach bisherigen Meldungen niemand. Die Untersuchungen dauern jedoch noch an und es ist zu erwarten, dass die Schadenssumme noch ansteigt.

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Das Epizentrum des Bebens liegt im Bereich des Ostanatolischen Störungssystems, welches nach der Nordanatolischen Störung, die unter anderem bei Istanbul entlang läuft, die zweitgrößte tektonische Bruchlinie in der Türkei darstellt. Bereits in den vergangenen Monaten kam es in Elazig und Malatya zu zahlreichen Erdbeben. Im April beschädigte ein Beben der Stärke 5.2 unmittelbar östlich des heutigen Epizentrums über 1000 Gebäude.

FAQ: Wie entstehen Erdbeben? Wann sind Erdbeben gefährlich? Wie kann ich mich schützen? Was sind Störungen, was sind Platten? Wichtige Begriffe erklärt

Allgemeine Informationen zu diesem Erdbeben:

Uhrzeit (Mitteleuropäische Zeit): 27. Dezember, 08:02 Uhr

Magnitude: 4.9

Tiefe: 4 km

Spürbar: ja

Schäden erwartet: ja

Opfer erwartet: nein

Ursprung: tektonisch

Tsunami-Gefahr: nein

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Quellen (Erdbebendienste) zu allen Erdbebendaten

Quellen zu Erdbebenschäden sind in der jeweiligen "Earthquake Impact Database" aufgeführt.

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