Moderates Erdbeben in Quito

Ecuador – Ein moderates Erdbeben hat am Sonntag weite Teile der ecuadorianischen Hauptstadt Quito erschüttert. Das Epizentrum des Erdbebens lag nach Angaben des Geophysikalischen Instituts Quito (IGEPN) im Norden der Stadt. Demnach erreichte das Erdbeben Magnitude 4.2. Der Erdbebenherd lag in nur drei Kilometern Tiefe, weshalb in der direkten Umgebung des Epizentrums relativ hohe Intensitäten verzeichnet wurden. Auch im Zentrum Quitos waren die Erschütterungen deutlich zu spüren und haben viele Einwohner aus dem Schlaf gerissen.

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Kleinere Schäden in der unmittelbaren Nähe des Epizentrums sind zu erwarten.
In den vergangenen Jahren kam es im Norden Quitos mehrfach zu leichten bis moderaten Erdbeben, die teilweise zu Verlusten geführt haben. Im September 2016 wurden bei einem Erdbeben der Stärke 4.6 10 Menschen verletzt und über 60 Gebäude teils schwer beschädigt.

Zeugenmeldungen
Quito
Gerade (4 Uht nachts) hat hier die Erde gebebt. Von der Vibration bin ich auch wach geworden. Es waren zwei Einheiten von gefühlt ca 10 Sekunden. Das Bett wackelte, einige Alarmanlagen an Autos sprangen an. Dann war schon wieder Ruhe. Zurück bleibt ein seltsames Gefühl. Aber wie heißt es so schön? Wenn einer eine Reise tut, dann kann er etwas erzählen. (Intensität IV)

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Allgemeine Informationen zu diesem Erdbeben:

Uhrzeit (Mitteleuropäische Zeit): 8. Dezember, 9:56 Uhr

Magnitude: 4.2

Tiefe: 3 km

Spürbar: ja

Schäden erwartet: ja

Opfer erwartet: nein

Ursprung: tektonisch

Tsunami-Gefahr: nein

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Quellen (Erdbebendienste) zu allen Erdbebendaten

Quellen zu Erdbebenschäden sind in der jeweiligen "Earthquake Impact Database" aufgeführt.