Starkes Erdbeben im Süden von Mexiko

Mexiko – Ein starkes Erdbeben hat am Sonntagmorgen weite Teile der mexikanischen Bundesstaaten Oaxaca und Chiapas erschüttert. Das Epizentrum des Erdbebens lag nach Lokalisierungen des United States Geological Survey (USGS) im Osten von Oaxaca nahe der Küste. Das Beben erreichte demnach Magnitude 5.8 und die Herdtiefe bei rund 100 Kilometern.
In der Nähe des Epizentrums waren die Erschütterungen stark zu spüren. Zeugen berichten aus einigen Orten von Intensität VI, was durch erste Meldungen von beschädigten Gebäuden bestätigt wird.

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Zudem gibt es Berichte über einen Brand in einer Raffinerie in der Küstenstadt Salina Cruz infolge des Bebens. Behörden teilten jedoch mit, dass es sich dabei um eine kontrollierte Verbrennung entsprechend der Sicherheitsprotokolle handelt.
Verbreitete größere Schäden sind nicht zu erwarten. Der Katastrophenschutz leitete Untersuchungen ein um die Schäden zu bewerten.
Auch in der Hauptstadt Mexiko-City wurde das Beben besonders in den Hochhäusern schwach verspürt, hier allerdings ohne Schäden zu verursachen.

Das Erdbeben ereignete sich am Nordrand der Bruchzone des schweren Erdbebens (M8.2) im Jahr 2017. Möglicherweise handelt es sich um ein Nachbeben.

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Allgemeine Informationen zu diesem Erdbeben:

Uhrzeit (Mitteleuropäische Zeit): 5. Januar, 5:40 Uhr

Magnitude: 5.8

Tiefe: 97 km

Spürbar: ja

Schäden erwartet: ja

Opfer erwartet: nein

Ursprung: tektonisch (Nachbeben?)

Tsunami-Gefahr: nein

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Quellen (Erdbebendienste) zu allen Erdbebendaten

Quellen zu Erdbebenschäden sind in der jeweiligen "Earthquake Impact Database" aufgeführt.