Philippinen-Erdbeben beschädigt Schulen

Philippinen – Auf der Philippinen-Insel Leyte hat sich am Sonntagabend ein starkes Erdbeben ereignet. Das Epizentrum des Bebens lag im Norden der Insel nahe der gleichnamigen Kleinstadt. Nach Angaben der Philippinischen Seismologiebehörde Phivolcs erreichte das Beben Ms5.5. Das United States Geological Survey (USGS) registrierte Magnitude (Mw) 5.3.
In weiten Teilen der Insel war das Beben deutlich bis stark zu spüren, unter anderem auch in den Städten Ormoc und Tacloban. Infolge der Erschütterungen wurden einige kleinere Schäden gemeldet. Mehrere Schulgebäude aber auch Privathäuser sollen betroffen sein. In einer Highschool in Biliran auf der gleichnamigen, im Norden angrenzenden Insel stürzten Deckenteile von mehreren Klassenräumen herunter. Da sich das Beben nachts ereignete, wurde niemand bei dem Vorfall verletzt. Behörden schlossen vorsorglich alle Schulen der Region, bis die Schadensüberprüfung abgeschlossen ist.

Anzeige

Das Erdbeben geht auf die Philippinen-Störungszone zurück, die im Osten des Archipels parallel zur Subduktionszone verläuft und an der es immer wieder zu starken Erdbeben kommt.

FAQ: Wie entstehen Erdbeben? Wann sind Erdbeben gefährlich? Wie kann ich mich schützen? Was sind Störungen, was sind Platten? Wichtige Begriffe erklärt

Allgemeine Informationen zu diesem Erdbeben:

Uhrzeit (Mitteleuropäische Zeit): 1. März, 22:19 Uhr

Magnitude: 5.3

Tiefe: 9 km

Spürbar: ja

Schäden erwartet: ja

Opfer erwartet: nein

Ursprung: tektonisch

Tsunami-Gefahr: nein

Wenn Ihnen unsere Webseite gefällt, können Sie diese Arbeit mit einer Spende unterstützen. Weitere Infos dazu.

Quellen (Erdbebendienste) zu allen Erdbebendaten

Quellen zu Erdbebenschäden sind in der jeweiligen "Earthquake Impact Database" aufgeführt.