Starkes Erdbeben in der Mongolei

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Mongolei – Im Westen der Mongolei nahe der Grenze zu China hat sich am Freitagmorgen ein starkes Erdbeben ereignet. Nach Auswertungen des United States Geological Survey (USGS) erreichte das Erdbeben Magnitude 5.5. Das Epizentrum lag in der Region Tonkhil, rund 30 Kilometer südlich des gleichnamigen Ortes.
Insgesamt ist die Epizentralregion sehr dünn besiedelt. Aufgrund der Nähe zu Tonkhil sind dort jedoch kleinere Schäden nicht auszuschließen. Nach ersten Meldungen lokaler Medien war das Beben dort deutlich zu spüren. Zu möglichen Auswirkungen wurden jedoch noch keine Angaben gemacht.

Auch wenn die durchschnittliche Erdbebenaktivität in der Mongolei eher gering ist, können dort wie in allen zentralasiatischen Region auch schwere Erdbeben auftreten. Mehrere große Störungszonen durchziehen das Land. Im Jahr 1905 ereignete sich im Norden der Mongolei eines der schwersten bekannten Erdbeben innerhalb des asiatischen Kontinents. Es erreichte Magnitude 8.4, verursachte aufgrund der niedrigen Bevölkerungsdichte aber nur geringe Schäden.
Ein ähnlich schweres Beben mit Magnitude 8.1 trat 1957 im Südwesten des Landes auf, ebenfalls ohne größere Auswirkungen.

Update 08:34 Uhr
In Tonkhil verursachte das Erdbeben nach lokalen Medienberichten leichte Schäden an einem Regierungsgebäude.

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FAQ: Wie entstehen Erdbeben? Wann sind Erdbeben gefährlich? Wie kann ich mich schützen? Was sind Störungen, was sind Platten? Wichtige Begriffe erklärt

Allgemeine Informationen zu diesem Erdbeben:

Uhrzeit: 20. März, 04:03 Uhr

Magnitude: 5.5

Tiefe: ca. 10 km

Spürbar: ja

Schäden erwartet: unwahrscheinlich

Opfer erwartet: nein

Ursprung: tektonisch

Tsunami-Gefahr: nein

Quellen (Erdbebendienste) zu allen Erdbebendaten

Quellen zu Erdbebenschäden sind in der jeweiligen "Earthquake Impact Database" aufgeführt.

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