Starkes Erdbeben erschüttert Rumänien

Rumänien – In der rumänischen Region Galati nahe der Grenze zu Moldawien hat in der vergangenen Nacht ein starkes Erdbeben viele Menschen aus dem Schlaf gerissen. Nach Angaben der rumänischen Seismologiebehörde erreichte das Beben Magnitude 5.0. Es ist der seismischen Zone von Vrancea zuzuordnen, eine ehemalige Subduktionszone am heutigen Ostrand der Karpaten mit sehr hoher Erdbebenaktivität, allerdings lag der Bebenherd im Gegensatz zu den meisten Vrancea-Erdbeben in nur 23 Kilometern Tiefe. Entsprechend waren die Erschütterungen besonders rund um das Epizentrum nordöstlich von Focsani deutlich zu spüren.
Ausläufer des Erdbebens reichten bis in die rumänische Hauptstadt Bukarest sowie in die Nachbarländer Moldawien und Ukraine. Schäden infolge des Erdbebens wurden bis zum Morgen zunächst nicht gemeldet. Auch gibt es keine registrierten Nachbeben.

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Ausgangspunkt des Erdbebens war nach Angaben des Geoforschungszentrum Potsdam eine Ost-West verlaufende Abschiebung senkrecht zur Vrancea-Zone.

FAQ: Wie entstehen Erdbeben? Wann sind Erdbeben gefährlich? Wie kann ich mich schützen? Was sind Störungen, was sind Platten? Wichtige Begriffe erklärt

Allgemeine Informationen zu diesem Erdbeben:

Uhrzeit (Mitteleuropäische Zeit): 25. April, 00:04 Uhr

Magnitude: 5.0

Tiefe: 23 km

Spürbar: ja

Schäden erwartet: unwahrscheinlich

Opfer erwartet: nein

Ursprung: tektonisch

Tsunami-Gefahr: nein

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Quellen (Erdbebendienste) zu allen Erdbebendaten

Quellen zu Erdbebenschäden sind in der jeweiligen "Earthquake Impact Database" aufgeführt.