Erdbeben in Xinjiang verursacht Gebäudeschäden

China – Nach Angaben des Chinesischen Erdbebendienstes (CEIC) hat am Samstagnachmittag ein moderates Erdbeben den Nordwesten von China getroffen. Das Epizentrum lag in der Provinz Xinjiang nahe der Grenze zu Kirgisistan. Das Beben erreichte demnach Magnitude 5.2 und ereignete sich in einer Tiefe von 15 Kilometern. In der dünn besiedelten Epizentralregion war das Beben stark zu spüren. Behörden entsandten Rettungskräfte, um mögliche Schäden zu überprüfen. Bisher gibt es lediglich Berichte über Risse in einzelnen Gebäuden. Genaue Statistiken der Schäden werden im Laufe des Sonntags erwartet. Verletzt wurde bei dem Erdbeben offenbar niemand.

Die Erschütterungen waren auch in Teilen von Kirgisistan sowie in der kasachischen Stadt Almaty teils deutlich zu spüren. Zu Schäden kam es dort allerdings nicht.
Es ist das 10. Schadensbeben in China im Jahr 2020. Besonders Xinjiang ist häufig betroffen. Bei einem Beben der Stärke 6.4 am 19. Januar kam eine Person ums Leben und über 1000 Gebäude wurden beschädigt.

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Allgemeine Informationen zu diesem Erdbeben:

Uhrzeit / Time (CET): 9. Mai, 17:36 Uhr

Magnitude: 5.2

Tiefe / Depth: 15 km

Spürbar / Felt: ja

Schäden erwartet / Damage expected: ja

Opfer erwartet / Casualties expected: nein

Ursprung / Origin: tektonisch

Tsunami: nein

Quellen (Erdbebendienste) zu allen Erdbebendaten / List of global earthquake surveys

See also: The most complete compilation of earthquake losses and casualties: Earthquake Impact Database

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