Indonesien: Schweres Erdbeben in der Bandasee

Indonesien – Ein schweres Erdbeben hat am Mittwochnachmittag die südlichen Inseln von Indonesien erschüttert. Nach Angaben des Geoforschungszentrum Potsdam erreichte das Beben um 15:53 Uhr MESZ Magnitude 6.8. Der indonesische Erdbebendienst BMKG ermittelte zunächst Magnitude 7.3. Dabei lag der Erdbebenherd in mittlerer Tiefe von rund 110 Kilometern. Entsprechend war die Intensität gedämpft. Dennoch konnte das Beben auf den nächst gelegenen Inseln stark verspürt werden.

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Auch im Norden von Australien sowie in weiten Teilen von Osttimor waren die Ausläufer des Bebens zu spüren. Kleinere Schäden in der Nähe des Epizentrums sind wahrscheinlich, größere Auswirkungen allerdings nicht zu erwarten. Aufgrund der Tiefe des Erdbebens besteht keine Tsunami-Gefahr.

Unterhalb der Bandasee kommt es häufig zu schweren Erdbeben. Dort befindet sich im Erdmantel der an der südlicher gelegenen Subduktionszone abgetauchte Teil der Australischen Platte, die dort langsam zerbricht. Dabei entstehen immer wieder Beben unterschiedlicher Stärke, die aber in der Regel weitestgehend harmlos sind.

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FAQ: Wie entstehen Erdbeben? Wann sind Erdbeben gefährlich? Wie kann ich mich schützen? Was sind Störungen, was sind Platten? Wichtige Begriffe erklärt

Allgemeine Informationen zu diesem Erdbeben:

Uhrzeit (Mitteleuropäische Zeit): 6. Mai, 15:53 Uhr

Magnitude: 6.8

Tiefe: 110 km

Spürbar: ja

Schäden erwartet: ja

Opfer erwartet: nein

Ursprung: tektonisch

Tsunami-Gefahr: nein

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Quellen (Erdbebendienste) zu allen Erdbebendaten

Quellen zu Erdbebenschäden sind in der jeweiligen "Earthquake Impact Database" aufgeführt.

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