Starkes Erdbeben im Süden von Peru

Peru – Ein starkes aber tiefes Erdbeben hat in der Nacht zu Sonntag zahlreiche Menschen im Süden von Peru aus dem Schlaf gerissen. Das Beben ereignete sich um 7:09 Uhr MESZ und erreichte nach Angaben des Geoforschungszentrums Potsdam Magnitude 6.2. Das Nationale Seismologiezentrum Perus ermittelte zunächst Magnitude 5.8. Demnach lag das Hypozentrum in etwa 160 Kilometern Tiefe.
Entsprechend war die Intensität des Bebens abgeschwächt, sodass nicht mit größeren Schäden zu rechnen ist. Das Schüttergebiet umfasste allerdings zahlreiche Städte in Peru, darunter Arequipa und Ica, sowie die Regionen Arica und Tarapaca im Nachbarland Chile.

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Vor der Küste von Peru kommt es zur Subduktion der Nazca-Platte unter die Südamerikanische Platte. Dabei taucht die Nazca-Platte unterhalb der Anden tief in den Erdmantel ein, wo sie langsam zerfällt. Folge dieses Prozesses sind viele, teils sehr starke Beben in 100 bis 700 Kilometern Tiefe.

FAQ: Wie entstehen Erdbeben? Wann sind Erdbeben gefährlich? Wie kann ich mich schützen? Was sind Störungen, was sind Platten? Wichtige Begriffe erklärt

Allgemeine Informationen zu diesem Erdbeben:

Uhrzeit (Mitteleuropäische Zeit): 31. Mai, 7:09 Uhr

Magnitude: 6.2

Tiefe: 161 km

Spürbar: ja

Schäden erwartet: unwahrscheinlich

Opfer erwartet: nein

Ursprung: tektonisch

Tsunami-Gefahr: nein

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Quellen (Erdbebendienste) zu allen Erdbebendaten

Quellen zu Erdbebenschäden sind in der jeweiligen "Earthquake Impact Database" aufgeführt.

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