Griechenland – Mehr als zwei Wochen nach dem schweren Erdbeben vor der Küste der griechischen Insel Kreta hält die hohe Nachbebenaktivität an: In der Nacht zu Dienstag ereignete sich mit Magnitude 5.2 das stärkste Nachbeben der letzten Tage, nach Angaben des Erdbebendienstes in Athen. Das Geoforschungszentrum Potsdam ermittelte Magnitude 5.7. Zudem folgten mehrere Nachbeben um Magnitude 4.
Neben Kreta waren auch Teile der afrikanischen Nordküste betroffen, wo das Beben jeweils schwach verspürt wurde. Aufgrund der Distanz zur Küste sind keine Schäden zu erwarten.

Das Hauptbeben am 2. Mai erreichte Magnitude 6.5 und führte zu einem kleinen Tsunami, der an mehreren Stellen auf Kreta gemessen wurde. Schäden infolge des Bebens gab es jedoch nicht.

Auch in den kommenden Wochen sind weitere starke Nachbeben möglich.

Wie verhalte ich mich im Falle eines schweren Erdbebens?

FAQ: Wie entstehen Erdbeben? Wo kommen sie vor? Wann sind Erdbeben gefährlich?

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Allgemeine Informationen zu diesem Erdbeben:

Uhrzeit / Time (CET): 19. Mai, 1:22 Uhr

Magnitude: 5.2

Tiefe: 7 km

Spürbar / Felt: ja

Schäden erwartet / Damage expected: nein

Opfer erwartet / Casualties expected: nein

Ursprung / Origin: tektonisch (Nachbeben)

Tsunami: nein

Quellen (Erdbebendienste) zu allen Erdbebendaten / List of global earthquake surveys

See also: The most complete compilation of earthquake losses and casualties: Earthquake Impact Database

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Von Jens Skapski

31 Jahre alt (geboren 1994), seit 2013 Betreiber von Erdbebennews (privates Projekt), seit 2024 Erdbebenauswerter beim Thüringer Seismologischen Netz an der Uni Jena (beruflich).