Moderates Erdbeben im Donautal

Rumänien / Serbien – Ein moderates Erdbeben hat am Donnerstagabend den Unterlauf der Donau erschüttert. Das Epizentrum des Erdbebens lag nach Angaben des rumänischen Erdbebendienstes im Stausee Lacul Portile de Fier („Eisernes Tor“) an der Grenze von Rumänien und Serbien nahe der Stadt Orsova. Demnach erreichte das Erdbeben Magnitude 4.5. Es ist eines der stärksten Erdbeben im Grenzbereich beider Länder seit vielen Jahren.

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Das Beben wurde noch in über 100 Kilometern Entfernung vom Epizentrum verspürt, unter anderem noch in Teilen von Bulgarien. Aufgrund der Herdtiefe von 15 Kilometern war die Maximalintensität nur moderat. Kleinere Schäden sind in unmittelbarer Nähe des Epizentrums nicht auszuschließen, allerdings eher unwahrscheinlich.

Zwar ereignete sich das Erdbeben direkt unterhalb des Stausees „Eisernes Tor“, doch deutet die Herdtiefe nicht darauf hin, dass es sich um ein induziertes Beben handelt.
Bereits drei Stunden früher kam es zu einem Vorbeben mit Magnitude 3.3. Zudem gab es bereits ein erstes Nachbeben mit Magnitude 2.9. Weitere Nachbeben sind möglich.

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Update 20:10 Uhr
Der Rumänische Erdbebendienst hat das Beben auf Magnitude 4.6 korrigiert. Demnach erreichte es Maximalintensität VI.

FAQ: Wie entstehen Erdbeben? Wann sind Erdbeben gefährlich? Wie kann ich mich schützen? Was sind Störungen, was sind Platten? Wichtige Begriffe erklärt

Allgemeine Informationen zu diesem Erdbeben:

Uhrzeit (Mitteleuropäische Zeit): 25. Juni, 19:30 Uhr

Magnitude: 4.6

Tiefe: 16 km

Spürbar: ja

Schäden erwartet: unwahrscheinlich

Opfer erwartet: nein

Ursprung: tektonisch

Tsunami-Gefahr: nein

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Quellen (Erdbebendienste) zu allen Erdbebendaten

Quellen zu Erdbebenschäden sind in der jeweiligen "Earthquake Impact Database" aufgeführt.

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