Schweres Erdbeben im Norden von Chile

Chile – In der chilenischen Region Antofagasta hat sich am Mittwochmorgen ein schweres Erdbeben ereignet. Nach Angaben des Chilenischen Erdbebendienstes CSN erreichte das Beben Magnitude 6.9. Das Epizentrum des Bebens lag im Landesinneren in einer unbesiedelten Region, etwa 200 Kilometer östlich der Küstenstadt Antofagasta. Die Erschütterungen waren sehr verbreitet zu spüren, unter anderem noch in der 600 Kilometer entfernten peruanischen Stadt Tacna sowie in Teilen von Bolivien und Argentinien.
Aufgrund der großen Herdtiefe von über 120 Kilometern war die Intensität insgesamt relativ abgeschwächt mit maximal Intensität VI, wovon aber überwiegend unbesiedelte Regionen betroffen sind. Entsprechend ist nicht mit größeren Schäden zu rechnen. Lediglich in der Stadt Calama, wo ebenfalls Intensität VI erreicht wurde, sind kleinere Auswirkungen wahrscheinlich. Da das Epizentrum an Land und in großer Tiefe lag, besteht keine Tsunami-Gefahr.

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Update 10:38 Uhr
Über Twitter werden Bilder von kleineren Schäden in der nächst gelegenen Stadt Calama geteilt. Dort kam es zudem zu Stromausfällen.

 

FAQ: Wie entstehen Erdbeben? Wann sind Erdbeben gefährlich? Wie kann ich mich schützen? Was sind Störungen, was sind Platten? Wichtige Begriffe erklärt

Allgemeine Informationen zu diesem Erdbeben:

Uhrzeit (Mitteleuropäische Zeit): 3. Juni, 9.35 Uhr

Magnitude: 6.9

Tiefe: 123 km

Spürbar: ja

Schäden erwartet: ja

Opfer erwartet: nein

Ursprung: tektonisch

Tsunami-Gefahr: nein

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Quellen (Erdbebendienste) zu allen Erdbebendaten

Quellen zu Erdbebenschäden sind in der jeweiligen "Earthquake Impact Database" aufgeführt.

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