Starkes Erdbeben auf Mindanao

Philippinen – Zum zweiten Mal innerhalb weniger Tage hat ein starkes Erdbeben die Philippinen-Insel Mindanao getroffen. Wie bereits beim Erdbeben am Montag lag das Epizentrum vor der Ostküste. Ebenfalls registrierte die Seismologiebehörde Phivolcs Magnitude 5.8 und verortet das Beben in einer Tiefe von 45 Kilometern. Zwischen beiden Epizentren liegen etwa 45 Kilometer.
Tsunami-Gefahr aufgrund des heutigen Bebens besteht nicht. Allerdings muss in den Küstengebieten von Mindanao mit kleineren Schäden gerechnet werden. Beim Erdbeben am Montag wurden zahlreiche Häuser beschädigt und mindestens eines komplett zerstört.

Da beide Erdbeben innerhalb kurzer Zeit in geringer Distanz zueinander auftraten, ist ein Zusammenhang möglich. Dies lässt allerdings keine Rückschlüsse auf mögliche weitere Erdbeben zu.

Vor der Ostküste von Mindanao befindet sich eine große Subduktionszone, an der die Philippinische Platte unter die Sundaplatte abtaucht. Zahlreiche kleinere Störungen kreuzen das Archipel. Die Region gehört zu den seismisch aktivsten Gebieten Südostasiens.

Erdbeben Mindanao

FAQ: Wie entstehen Erdbeben? Wann sind Erdbeben gefährlich? Wie kann ich mich schützen? Was sind Störungen, was sind Platten? Wichtige Begriffe erklärt

Allgemeine Informationen zu diesem Erdbeben:

Uhrzeit (Mitteleuropäische Zeit): 31. Juli, 8:06 Uhr

Magnitude: 5.8

Tiefe: 45 km

Spürbar: ja

Schäden erwartet: ja

Opfer erwartet: nein

Ursprung: tektonisch

Tsunami-Gefahr: nein

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Quellen (Erdbebendienste) zu allen Erdbebendaten

Quellen zu Erdbebenschäden sind in der jeweiligen "Earthquake Impact Database" aufgeführt.

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