Dutzende Verletzte bei Erdbeben in Golestan

Iran – Die nordiranische Provinz Golestan wurde in der Nacht zu Montag von einem Erdbeben getroffen. Nach Angaben der Iranischen Seismologiebehörde erreichte das Erdbeben Magnitude 5.1. Das Epizentrum lag am Nordrand der Alborz-Berge, etwa 25 Kilometer südlich der Großstadt Gonbad-e Kavus. Ausläufer des Bebens waren auch in der Hauptstadt Teheran sowie in Teilen von Turkmenistan zu spüren.
In den Dörfern nahe des Epizentrums hat das Beben teilweise schwere Schäden verursacht. Rettungskräfte des iranischen Roten Halbmondes sind zur Zeit im Einsatz, um die Schäden an Wohnhäusern zu bewerten. Mehrere Steinschläge führten zu Schäden an Straßen, die im Moment behoben werden. Genaue Statistiken werden im Tagesverlauf erwartet. Rund 30 Menschen werden zur Zeit in Notunterkünften betreut, da ihre Häuser Schäden erlitten haben. Mindestens fünf Dörfer sind betroffen.

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Das Erdbeben führte vielerorts zu Panik, da es sich mitten in der Nacht ereignete. Viele Menschen flüchteten ins Freie. Mindestens 22 Personen wurden bei der Flucht aus den Häusern durch Stürze oder Zusammenstöße verletzt. Die meisten von ihnen können ambulant behandelt werden.

Es ist bereits das 33. Schadensbeben im Iran im Jahr 2020 und das erste in der Provinz Golestan.

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Allgemeine Informationen zu diesem Erdbeben:

Uhrzeit (Mitteleuropäische Zeit): 6. September,23:34

Magnitude: 5.1

Tiefe: 9 km

Spürbar: ja

Schäden erwartet: ja

Opfer erwartet: nein

Ursprung: tektonisch

Tsunami-Gefahr: nein

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Quellen (Erdbebendienste) zu allen Erdbebendaten

Quellen zu Erdbebenschäden sind in der jeweiligen "Earthquake Impact Database" aufgeführt.