Japan: 11 Verletzte bei Erdbeben in Fukui

Japan – Ein Erdbeben mit hoher Intensität hat in der Nacht die japanische Großstadt Fukui an der Westküste von Honshu getroffen. Nach Angaben des NIED-Instituts erreichte das Erdbeben Magnitude 5.1. Die Japanische Meteorologiebehörde JMA ermittelte Magnitude 5.0. Demnach lag das Epizentrum am östlichen Stadtrand von Fukui. Aufgrund der geringen Herdtiefe von nur sechs Kilometern waren die Erschütterungen stark zu spüren. Die JMA registrierte innerhalb Fukuis Shindo-Intensität 5-. Dies entspricht etwa Stufe 6 bis 7 auf der in Europa gebräuchlichen EMS-Skala.

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Infolge des Bebens kam es zu mehreren Verletzungen in Fukui und der Nachbarstadt Sakai. Mindestens 11 Menschen mussten wegen kleinerer Unfälle bei der Flucht aus ihren Häusern behandelt werden, unter ihnen überwiegend Kinder und Senioren. Berichte über größere Schäden an Gebäuden gab es bisher nicht. Es kam lediglich zu Schäden an Wasserleitungen und Zwischenwänden. Kernkraftwerke und sonstige wichtige Gebäude meldeten keine Zwischenfälle.

Mehrere Nachbeben wurden bereits registriert. Das stärkste mit Magnitude 3.6 erreichte Shindo-Intensität 3.

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Allgemeine Informationen zu diesem Erdbeben:

Uhrzeit (Mitteleuropäische Zeit): 4. September, 2:10 Uhr

Magnitude: 5.1

Tiefe: 6 km

Spürbar: ja

Schäden erwartet: nein

Opfer erwartet: nein

Ursprung: tektonisch

Tsunami-Gefahr: nein

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Quellen (Erdbebendienste) zu allen Erdbebendaten

Quellen zu Erdbebenschäden sind in der jeweiligen "Earthquake Impact Database" aufgeführt.