Schweres Erdbeben erschüttert Mindanao

Philippinen – Vor der Südostküste der Philippinen-Insel Mindanao hat sich am Sonntagabend ein schweres Erdbeben ereignet. Wie der Nationale Erdbebendienst der Philippinen (Phivolcs) registrierte, erreichte das Erdbeben Magnitude 6.4. Das Epizentrum lag rund 100 Kilometer südlich der Stadt Davao. Die nächstgelegenen Küsten sind rund 20 km vom Epizentrum entfernt.

Aufgrund der großen Tiefe von fast 150 Kilometern, in der das Erdbeben passierte, war die Intensität gedämpft. Dennoch wurde das Beben in vielen Teilen von Mindanao und Nachbarinseln deutlich verspürt. Wie bei starken tiefen Erdbeben üblich, hielten die Erschütterungen teilweise 30 Sekunden oder mehr an. Größere Schäden sind jedoch nicht zu erwarten. Auch Tsunami-Gefahr besteht nicht.

Die Südostküste Mindanaos gehört zu den seismisch aktivsten Gebieten der Philippinen. Gerade in großen Tiefen kommt es hier häufig zu starken Erdbeben, die meist harmlos sind. Quelle der Erdbeben ist die Subduktionszone vor der Ostküste Mindanaos. Die dort absinkende Philippinen-Platte zerfällt im Erdmantel und verursacht dabei diese Erdbeben.

FAQ: Wie entstehen Erdbeben? Wann sind Erdbeben gefährlich? Wie kann ich mich schützen? Was sind Störungen, was sind Platten? Wichtige Begriffe erklärt

Allgemeine Informationen zu diesem Erdbeben:

Uhrzeit (Mitteleuropäische Zeit): 6. September, 17:23 Uhr

Magnitude: 6.4

Tiefe: 149 km

Spürbar: ja

Schäden erwartet: nein

Opfer erwartet: nein

Ursprung: tektonisch

Tsunami-Gefahr: nein

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Quellen (Erdbebendienste) zu allen Erdbebendaten

Quellen zu Erdbebenschäden sind in der jeweiligen "Earthquake Impact Database" aufgeführt.

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