Starkes Erdbeben in der Ägäis

Griechenland – Eine Serie von Erdbeben hat in der Nacht zu Sonntag die nördliche Ägäis erschüttert. Das stärkste dieser Beben ereignete sich um 1:50 Uhr Ortszeit. Nach Angaben des griechischen Erdbebendienstes (NOA) erreichte dieses Magnitude 5.2. Das Epizentrum lag vor der Küste der Chalkidiki-Halbinsel, rund 225 Kilometer nördlich von Athen.
Anders als beim Vorbeben der Stärke 4.4 wenige Stunden zuvor, was nur entlang einiger nahegelegener Küsten verspürt wurde, reichte das Schüttergebiet in der Nacht bis weit ins Landesinnere und umfasste neben dem gesamten Nordosten Griechenlands (einschließlich der Hauptstadt Athen) auch weite Teile der nordwestlichen Türkei (einschließlich Istanbul und Izmir) sowie den Süden von Bulgarien mit Sofia und Plovdiv.

Die Intensität des Bebens war dennoch überwiegend gering. Einzig an den Südspitzen der Chalkidiki-Halbinsel waren die Erschütterungen stärker. Bis zum Morgen gab es jedoch noch keine Meldungen über mögliche Schäden. Allerdings folgte dem Beben eine aktive Serie kleinerer Nachbeben, die aktuell noch andauern.

FAQ: Wie entstehen Erdbeben? Wann sind Erdbeben gefährlich? Wie kann ich mich schützen? Was sind Störungen, was sind Platten? Wichtige Begriffe erklärt

Allgemeine Informationen zu diesem Erdbeben:

Uhrzeit (Mitteleuropäische Zeit): 27. September, 0:50 Uhr

Magnitude: 5.2

Tiefe: 18 km

Spürbar: ja

Schäden erwartet: nein

Opfer erwartet: nein

Ursprung: tektonisch

Tsunami-Gefahr: nein

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Quellen (Erdbebendienste) zu allen Erdbebendaten

Quellen zu Erdbebenschäden sind in der jeweiligen "Earthquake Impact Database" aufgeführt.

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