Starkes Erdbeben erschüttert Kagoshima

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Japan – Ein starkes Erdbeben hat am Dienstag die Großstadt Kagoshima im Süden der Insel Kyushu getroffen. Nach Angaben der japanischen Meteorologiebehörde (JMA) erreichte das Beben, das um 11:56 Uhr Ortszeit aufgetreten ist, Magnitude 5.2. Das Epizentrum lag in der Kagoshima-Bucht, rund 20 Kilometer vom Stadtzentrum entfernt.
Nach JMA-Messungen wurden an den Küsten der Bucht hohe Intensitäten erreicht. Registriert wurde maximal Intensität 5+ an einer Station, 5- an vier weiteren.
Das Erdbeben hat im Süden von Kagoshima zu einigen kleineren Schäden geführt. Unter anderem bildeten sich große Risse in den Wänden eines Krankenhauses. An mehreren Orten sind Fahrstühle stecken geblieben. 3600 Haushalte waren zwischenzeitlich von einem Stromausfall betroffen.
Ein 61-jähriger Mann wurde durch herabfallende Gegenstände leicht am Kopf verletzt.
Bedingt auch durch die starken Regenfälle der vergangenen Wochen kam es an mehreren Orten zu Erdrutschen. Mindestens eine Straße wurde dabei beschädigt.
Die Behörden warnten vor Nachbeben, die ebenfalls zu Erdrutschen führen können.

Die Intensität von Erdbeben in Japan wird mit der Shindo-Skala beschrieben und basiert auf der gemessenen Bodenbeschleunigung. Die Skala reicht von 1 bis 7 mit Untergliederung in „Upper“ (+) und „Lower“ (-) der Werte 5 und 6. In der Regel kann ab einem Wert von 5- mit ersten kleineren Schäden an Gebäuden gerechnet werden. Größere Schäden treten ab 6- auf. Der höchste Wert 7 auf der Skala beschreibt meist schwere Zerstörungen und wurde in den vergangenen Jahren nur zweimal erreicht: Beim Tohoku-Erdbeben (M9.1) 2011 und beim Kumamoto-Erdbeben (M7.3) 2016.

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Allgemeine Informationen zu diesem Erdbeben:

Uhrzeit (Mitteleuropäische Zeit): 11. Juli, 04:56 Uhr

Magnitude: 5.2

Tiefe:

Spürbar: Ja

Haben Sie dieses Erdbeben gespürt?

Schäden erwartet: Ja

Opfer erwartet: Nein

Ursprung: Tektonisch

Tsunami-Gefahr: Nein

Epizentrum:

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Jens Skapski

Jens ist 23, lebt in Bochum und studiert seit 2013 an der Ruhr-Universität Geowissenschaften. Nach dem Bachelor-Abschluss 2016 folgte das M.Sc. Studium der Geophysik.