Drei Erdbeben in Griechenland

Nach dem gestrigen Schock in Mittelitalien hat es in der vergangenen Nacht zwei Mal den Süden von Griechenland getroffen.
Das erste Erdbeben ereignete sich um 4.12 Uhr vor der Westküste des Peloponnes. Es hatte nach Angaben des EMSC Stärke 4,9 und eine Tiefe von nur 3 Kilometern. Dieses Erdbeben war im Westen des Peloppones sowie auf der vorgelagerte Insel Zakynthos deutlich spürbar. Schäden dürfte es keine gegeben haben.

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Das zweite Erdbeben ereignete sich weiter südlich, ebenfalls vor der Küste des Peloponnes. Dieses Beben um 6.42 Uhr hatte nach Angaben vom EMSC M 4,8. USGS nennt Magnitude 5,0 und eine Tiefe von 37 Kilometern. Das Erdbeben lag näher an der Küste, es war in weiten Teilen der Halbinsel spürbar und war das zweite Erdbeben, dass die Nacht für die Menschen im Westen unterbrochen, bzw. beendet hat. Auch hier sind keine Schäden zu erwarten.

Update 18.00 Uhr:
In Griechenland hat sich ein weiteres Erdbeben ereignet. Das dritte Erdbeben der Stärke 4,4 um 17.48 Uhr MEZ ereignete sich im Norden des Landes nahe der Grenze zu Mazedonien. Nach ersten Angaben hatte das Beben eine Tiefe von 5-10 Kilometern. Das Beben war auf mazedonischer Seite der Grenze deutlich spürbar. Schäden sind nicht zu erwarten.

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Jens Skapski

Data Analyst bei Risklayer
Jens ist 25 Jahre alt und studierte von 2013 bis 2019 an der Ruhr-Universität Bochum, zunächst Geowissenschaften (B.Sc. Abschluss) und später mit Spezialisierung auf Erdbebenphysik und -gefährdung. Seit Sommer 2019 arbeitet er als Data Analyst in Karlsruhe.

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