Erdbeben in Grönland

Eine kleine Sensation im ewigen Eis. Im Südosten von Grönland in der Region Kujalleq, ereignete sich um 17.55 Uhr tatsächlich ein Erdbeben der Stärke 5,3, wenn das EMSC mit seinen Daten richtig liegt. Eine Region ohne größere Erdbebenvergangenheit.
Das Epizentrum lag an der Mündung eines Gletschers, der die Regionen Kujalleq im Süden und Sermersooq im Norden trennt.
Die Region ist nahezu unbesiedelt, daher sind keine Schäden zu erwarten. Allerdings ist es möglich, dass Teile von Gletschern abbrechen und dabei kleine Tsunamis entstehen. Diese Gefahr ist im Sommer allerdings deutlich größer.

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Jens ist 25 und studierte von 2013 bis 2019 an der Ruhr-Universität Bochum, zunächst Geowissenschaften (B.Sc. Abschluss) und später mit Spezialisierung auf Erdbebenphysik und -gefährdung. Ab Sommer 2019 ist er in der Katastrophenforschung tätig.

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