Erdbeben in Alaska zerstört Glasfaserkabel

Ein starkes Erdbeben traf gestern mittag den Süden des US-Bundesstaates Alaska. Nach Angaben des USGS hatte es Magnitude 5.9. Das Epizentrum lag wenige Kilometer vor der Küste des Staates. Es war in der Hauptstadt Juneau, sowie in angrenzenden Regionen Kanadas deutlich spürbar. Informationen über Schäden gibt es nicht. Nahe am Epizentrum ist die Bevölkerungsdichte sehr gering.

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Mehrere Tausend Internet- und Telefonnutzer mussten nach dem Erdbeben auf diesen Service verzichten. Offenbar hat das Beben einen untermeerischen Erdrutsch ausgelöst, der wiederum ein Glasfaserkabel zerstörte. Wie viele Menschen genau betroffen sind, ist noch nicht klar. Die Reparaturen des Kabels laufen.

Dem Beben folgten viele kleinere Nachbeben. Einen Tsunami gab es nicht.

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Alaska

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Jens ist 25 Jahre alt und studierte von 2013 bis 2019 an der Ruhr-Universität Bochum, zunächst Geowissenschaften (B.Sc. Abschluss) und später mit Spezialisierung auf Erdbebenphysik und -gefährdung. Seit Juni 2019 lebt er in Karlsruhe und arbeitet im Bereich Katastrophenforschung.

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