Erdgas: Zwei leichte Erdbeben im Norden der Niederlande – Über 100 Schadenmeldungen

Am Morgen wurde das Erdgasfeld Groningen im Norden der Niederlande von zwei leichten Erdbeben erschüttert. Nach Angaben des Königlichen Niederländischen Meteorologischen Instituts hatte das erste Erdbeben um 9.17 Uhr MESZ Magnitude 2.6. Das zweite mit M 1.6 folgte um 9.53 Uhr.
Die Epizentren der Beben lagen am Nordrand der Stadt Hoogezand, etwa 14 km östlich von Groningen und 33 km südwestlich von Emden (Niedersachsen).

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Beide Beben waren direkt am Epizentrum deutlich spürbar. Meldungen über Schäden gibt es zur Zeit nicht.

In den vergangenen Jahren hat es mehrfach größere Erdbeben bis M 3.6 im Raum Groningen gegeben, die an vielen Häusern Schäden verursachten.

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Update 17.56 Uhr
Bei zuständigen Behörden sind infolge beider Erdbeben heute Morgen insgesamt 104 Meldungen über leichte Gebäudeschäden eingegangen. Dabei handelt es sich überwiegend um kleinere Risse oder Schäden am Verputz. Schwere strukturelle Schäden gibt es nicht, verletzt wurde niemand.

Groningen

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Jens Skapski

Data Analyst bei Risklayer
Jens ist 25 Jahre alt und studierte von 2013 bis 2019 an der Ruhr-Universität Bochum, zunächst Geowissenschaften (B.Sc. Abschluss) und später mit Spezialisierung auf Erdbebenphysik und -gefährdung. Seit Sommer 2019 arbeitet er als Data Analyst in Karlsruhe.

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