Kaukasus: Starkes Erdbeben erschüttert Grenzregion von Aserbaidschan und Russland

Weite Teile des östlichen Kaukasus wurden in der vergangenen Nacht von einem starken Erdbeben erschüttert. Das Epizentrum des Bebens lag im Norden von Aserbaidschan, nahe der Grenze zu Russland. Laut aserbaidschanischer Erdbebenbehörde hatte das Beben Magnitude 5.5 und fand in 12 km Tiefe statt. Das Epizentrum lag 220 Kilometer nordwestlich der Hauptstadt Baku.

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In weiten Teilen des Landes, sowie in angrenzenden Regionen von Georgien, Armenien und Dagestan (Russland) waren die Erschütterungen spürbar. Teilweise gab es Panik. Intensität VI bis VII wurde in der Nähe des Epizentrums registriert. Bisher gibt es keine Meldungen über größere Schäden oder Verletzte dort. Erste Meldungen geben jedoch an, dass mehrere ländliche Häuser beschädigt wurden.

Azer

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Jens ist 25 Jahre alt und studierte von 2013 bis 2019 an der Ruhr-Universität Bochum, zunächst Geowissenschaften (B.Sc. Abschluss) und später mit Spezialisierung auf Erdbebenphysik und -gefährdung. Seit Juni 2019 lebt er in Karlsruhe und arbeitet im Bereich Katastrophenforschung.

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