Erdbeben im Westen des Iran

Iran – Ein kräftiges Erdbeben im Westen des Landes hat am Donnerstagvormittag zu Schäden in einigen Dörfern geführt. Nach Angaben des iranischen Erdbebendienstes erreichte es Magnitude 5.0. Das Zentrum des Erdbebens lag in der Provinz Tschahar Mahal und Bachtiyari, knapp 100 Kilometer südwestlich der Millionenstadt Isfahan in 6 Kilometern Tiefe. Die Epizentralregion ist ländlich besiedelt. In 12 Dörfern rund ums Epizentrum leben etwa 10.000 Menschen. Die Provinzregierung entsandte nach dem Erdbeben Rettungsteams vom Roten Halbmond in die Region. Nach ersten Meldungen wurden in den Dörfern viele Gebäude beschädigt. Zum Ausmaß der Schäden und ob es Verletzte gab, ist noch nichts bekannt. Auch die Katastrophenschutzbehörden der Nachbarprovinzen Lorestan und Isfahan haben bereits Unterstützung für die Erdbebenopfer zugesagt.

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Update 12:55 Uhr
Ein erstes Video der Erdbebenschäden ist verfügbar. Link zum Video.

wird fortgesetzt, sobald weitere Informationen vorliegen

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Tschahar Mahal und Bachtiyari ist eine kleine Provinz  im Westen des Iran. Viele der 850.000 Einwohnern leben in kleinen Städten oder Dörfern mit kaum erdbebenresistenter Bauweise. Daher kommt es hier bei moderaten Erdbeben immer wieder zu teils größeren Schäden. Im Februar 2015 wurden bei einem Erdbeben der Stärke 4.6 hunderte Gebäude beschädigt.

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Jens Skapski

Data Analyst bei Risklayer
Jens ist 25 Jahre alt und studierte von 2013 bis 2019 an der Ruhr-Universität Bochum, zunächst Geowissenschaften (B.Sc. Abschluss) und später mit Spezialisierung auf Erdbebenphysik und -gefährdung. Seit Sommer 2019 arbeitet er als Data Analyst in Karlsruhe.

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