Schweres Erdbeben vor Kamtschatka

Russland – Im fernen Osten an der Pazifikküste von Russland hat sich in der Nacht zu Montag (21.) ein schweres Erdbeben ereignet. Nach Angaben des United States Geological Survey (USGS) erreichte es Magnitude 6.6. Das Epizentrum lag vor der Küste der Halbinsel Kamtschatka, etwa 330 Kilometer von der Regionalhauptstadt Petropawlowsk-Kamtschatskyi entfernt. Dort und in anderen Teilen der nahezu unbesiedelten Region war das Beben mit geringer Intensität spürbar. Es wurden keine Zwischenfälle oder Schäden gemeldet. Das Pacific Tsunami Warning Center (PTWC) hat keine Tsunami-Warnung herausgegeben. Behörden registrierten in der Folge auch keine Tsunamiwellen.

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Kamtschatka gehört zu den erdbebengefährdetsten Regionen der Welt. Mehrfach pro Jahr kommt es hier zu schweren Erdbeben, die nur in Ausnahmefällen Schäden verursachen. Tsunamis können hier ab Magnitude 7 auftreten. Im Jahr 1952 trat das schwerste Erdbeben in der Geschichte der Region auf. Es entstand an der Subduktionszone der Pazifischen Platte unter die Ochotsk-Platte und erreichte Magnitude 9.0. Der resultierende Tsunami verursachte noch in Hawaii Schäden.

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Jens Skapski

Data Analyst bei Risklayer
Jens ist 25 Jahre alt und studierte von 2013 bis 2019 an der Ruhr-Universität Bochum, zunächst Geowissenschaften (B.Sc. Abschluss) und später mit Spezialisierung auf Erdbebenphysik und -gefährdung. Seit Sommer 2019 arbeitet er als Data Analyst in Karlsruhe.

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