Südgeorgien – Ein schweres Erdbeben hat am Freitagmorgen den Südatlantik erschüttert. Das Epizentrum lag 250 km östlich der zu Großbritannien gehörenden Insel Südgeorgien. Nach ersten Angaben des Geoforschungszentrum Potsdam erreichte das Beben Magnitude 7.3. Das United States Geological Survey gibt Magnitude 7.4 an. Bei dieser Größenordnung kann eine Tsunamibedrohung für umliegende Inseln nicht ausgeschlossen werden. Eine offizielle Warnung besteht nicht. Für die Küsten von Südamerika und Afrika würde definitiv keine Gefahr bestehen.

Die Inseln Südgeorgien und die Südsandwich Inseln sind sehr dünn besiedelt, manche sogar unbewohnt. Entsprechend muss nicht mit Schäden gerechnet werden

Update 18.05 Uhr
An der Küste von Südgeorgien wurde ein 20 Zentimeter hoher Tsunami registriert.

Updates folgen, sobald weitere Informationen vorliegen

Allgemeine Informationen zu diesem Erdbeben:

Uhrzeit (Mitteleuropäische Zeit): 19. August, 09:32 Uhr

Magnitude: 7.4

Tiefe:

Spürbar: ja

Schäden erwartet: nein

Opfer erwartet: nein

Ursprung: tektonisch

Tsunami-Gefahr: keine

[contact-form-7 id="2264" title="Zeugenmeldung"] In Regionen wie diesen kann es immer wieder zu schweren Erdbeben kommen. Nicht nur sichere Bauweise kann bei solchen Ereignissen Menschenleben retten, sondern auch richtige Verhaltensweisen. Daher empfehlen wir allen, die eine Reise in eine erdbebengefährdete Region planen, sich zuvor mit den richtigen Verhaltensweisen bei schweren Erdbeben auseinanderzusetzen.

Von Jens Skapski

Betreiber von Erdbebennews seit 2013 als privates Informations- und Aufklärungsprojekt. Seit 2024 beruflich Erdbebenauswerter beim Thüringer Seismologischen Netz an der Universität Jena. Die Tätigkeit für Erdbebennews erfolgt privat und unabhängig von der beruflichen Tätigkeit.