China: Erdbeben beschädigt hunderte Häuser

China – Bei einem Erdbeben in der Inneren Mongolei im nördlichen Teil von China sind am Samstag dutzende Gebäude beschädigt worden. Das Epizentrum lag in einer sehr dünn besiedelten Wüstenregion. Nach Angaben des chinesischen Erdbebendienstes erreichte das Beben Magnitude 5.0. In einem nahe gelegenen Dorf sind zwei Häuser infolge der Erschütterungen eingestürzt. 54 weitere erlitten Risse. Verletzt wurde niemand. Der regionale Katastrophenschutz hat Hilfsmaßnahmen eingeleitet.

Update
Nach neuesten Auswertung sind deutlich mehr Gebäude und Personen betroffen, als zunächst angenommen wurde. Mindestens 220 Häuser wurden beschädigt, 67 von ihnen schwer oder sind komplett eingestürzt. 510 Menschen mussten evakuiert werden.

China ist jedes Jahr weltweit eines der Länder mit den meisten Erdbebenschäden. Im Jahr 2017 wurden infolge von 14 Erdbeben bislang über 32.000 Gebäude beschädigt, acht Menschen kamen ums Leben.

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Allgemeine Informationen zu diesem Erdbeben:

Uhrzeit (Mitteleuropäische Zeit): 3. Juni, 12:11 Uhr

Magnitude: 5.0

Tiefe: 15 km

Spürbar: ja

Haben Sie dieses Erdbeben gespürt?

Schäden erwartet: ja

Opfer erwartet: nein

Ursprung: tektonisch

Tsunami-Gefahr: nein

Epizentrum:

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In Regionen wie diesen kann es immer wieder zu schweren Erdbeben kommen. Nicht nur sichere Bauweise kann bei solchen Ereignissen Menschenleben retten, sondern auch richtige Verhaltensweisen. Daher empfehlen wir allen, die eine Reise in eine erdbebengefährdete Region planen, sich zuvor mit den richtigen Verhaltensweisen bei schweren Erdbeben auseinanderzusetzen.
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Jens ist 23, lebt in Bochum und studiert seit 2013 an der Ruhr-Universität Geowissenschaften. Nach dem Bachelor-Abschluss 2016 folgte das M.Sc. Studium der Geophysik.