Erdbeben nahe L’Aquila

Italien – Teile von Mittelitalien wurden am Sonntagabend von einem moderaten Erdbeben getroffen. Das Epizentrum des Bebens lag nach ersten Angaben zwischen den Städten L’Aquila und Avezzano an der Grenze der Regionen Abruzzen und Latium. Das Geoforschungszentrum Potsdam gibt zunächst Magnitude 4.3 für dieses Erdbeben an. Die Erschütterungen waren in weiten Teilen von Mittelitalien zu spüren, unter anderen auch in der Hauptstadt Rom. In der Nähe des Epizentrums wurde das Beben teilweise stark verspürt. Dort sind kleinere Schäden möglich. In Rom war das Beben nur schwach.

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Im Gegensatz zur großen Erdbebenserie in Mittelitalien, die vergangenes Jahr in Amatrice begonnen hat, lag das heutige Epizentrum südlich von L’Aquila an einer anderen Störungszone. Ein Zusammenhang zwischen diesem Beben und der Serie ist somit unwahrscheinlich.

Update 22:18 Uhr
Der Italienische Erdbebendienst gibt nun Magnitude 3.9 an und lokalisiert das Epizentrum deutlich näher an Avezzano (siehe Karte unten). Die Herdtiefe lag demnach bei rund 8 Kilometern.

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FAQ: Wie entstehen Erdbeben? Wann sind Erdbeben gefährlich? Wie kann ich mich schützen? Was sind Störungen, was sind Platten? Wichtige Begriffe erklärt

Allgemeine Informationen zu diesem Erdbeben:

Uhrzeit (Mitteleuropäische Zeit): 21:58 Uhr

Magnitude: 3.9

Tiefe: 8 km

Spürbar: Ja

Schäden erwartet: möglich

Opfer erwartet: Nein

Ursprung: Tektonisch

Tsunami-Gefahr: Nein

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Quellen (Erdbebendienste) zu allen Erdbebendaten

Quellen zu Erdbebenschäden sind in der jeweiligen "Earthquake Impact Database" aufgeführt.