Belgien – Ein leichtes Erdbeben hat am Mittag den Osten Belgiens erschüttert. Das Epizentrum lag nahe des Ortes Büllingen in der Provinz Lüttich, die an Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen grenzt. Vorläufig wird von französischen Behörden Magnitude 2,7 angegeben. Diese Daten sind allerdings sehr unsicher. Das Landesamt für Geologie und Bergbau Rheinland-Pfalz nennt zunächst Magnitude 1,8. Demnach müsste das Erdbeben möglicherweise leicht spürbar gewesen sein, falls es sich in geringer Tiefe ereignet hat. Auswirkungen auf deutsches Staatsgebiet dürfte es definitiv nicht gehabt haben.
Es ist das stärkste Erdbeben in Belgien seit mehreren Jahren. 

Update 09. April
Der Belgische Erdbebendienst gibt das Beben nun mit Magnitude 1.9 an. Das Epizentrum lag nahe des Ortes Waimes, etwa 15 km von der deutschen Grenze entfernt.

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Allgemeine Informationen zu diesem Erdbeben:

Uhrzeit (Mitteleuropäische Zeit): 12:33 Uhr

Magnitude: 1,9

Tiefe: 13 km

Spürbar: nein

Schäden erwartet: nein

Opfer erwartet: nein

Ursprung: tektonisch

Tsunami-Gefahr: nein

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Von Jens Skapski

31 Jahre alt (geboren 1994), seit 2013 Betreiber von Erdbebennews (privates Projekt), seit 2024 Erdbebenauswerter beim Thüringer Seismologischen Netz an der Uni Jena (beruflich).