August 2018: Ein durchschnittlicher Rekordmonat

Astronomische Jahreszeiten ergeben sich aus der Umlaufbahn der Erde um die Sonne. Sie sind klar begrenzt durch die Tag/Nacht-Gleiche sowie den längsten, bzw. kürzesten Tag des Jahres. Mit dem Verlauf der Jahreszeiten ändert sich auch regional das Klima auf der Erde innerhalb eines Jahres. In zyklischen Abständen wird es wärmer und kälter, gibt es Regenzeiten und Trockenzeiten.
Betrachtet man den Verlauf der Erdbebenaktivität – egal ob kurz- oder langfristig – könnte man ebenfalls den Eindruck gewinnen, dass es solche Erdbebenjahreszeiten gäbe. Mit dem Unterschied, dass diese weder zyklisch aufträten, noch gleichmäßig lange andauerten. Von Intensität und gleichmäßigem Wechsel ganz zu schweigen.

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Im Jahr 2018 wäre der August bisher eine Jahreszeit für sich gewesen. Kein anderer Monat in diesem Jahr hatte auch nur ansatzweise so viele starke Erdbeben. In keinem anderen Monat hat es so viele Erdbebenschäden gegeben. Ein keinem anderen Monat war die globale, online viral verbreitete Angst vor noch mehr so groß. Bisher.

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Jens Skapski

Data Analyst bei Risklayer
Jens ist 25 Jahre alt und studierte von 2013 bis 2019 an der Ruhr-Universität Bochum, zunächst Geowissenschaften (B.Sc. Abschluss) und später mit Spezialisierung auf Erdbebenphysik und -gefährdung. Seit Sommer 2019 arbeitet er als Data Analyst in Karlsruhe.

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