August 2018: Ein durchschnittlicher Rekordmonat

Astronomische Jahreszeiten ergeben sich aus der Umlaufbahn der Erde um die Sonne. Sie sind klar begrenzt durch die Tag/Nacht-Gleiche sowie den längsten, bzw. kürzesten Tag des Jahres. Mit dem Verlauf der Jahreszeiten ändert sich auch regional das Klima auf der Erde innerhalb eines Jahres. In zyklischen Abständen wird es wärmer und kälter, gibt es Regenzeiten und Trockenzeiten.
Betrachtet man den Verlauf der Erdbebenaktivität – egal ob kurz- oder langfristig – könnte man ebenfalls den Eindruck gewinnen, dass es solche Erdbebenjahreszeiten gäbe. Mit dem Unterschied, dass diese weder zyklisch aufträten, noch gleichmäßig lange andauerten. Von Intensität und gleichmäßigem Wechsel ganz zu schweigen.

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Im Jahr 2018 wäre der August bisher eine Jahreszeit für sich gewesen. Kein anderer Monat in diesem Jahr hatte auch nur ansatzweise so viele starke Erdbeben. In keinem anderen Monat hat es so viele Erdbebenschäden gegeben. Ein keinem anderen Monat war die globale, online viral verbreitete Angst vor noch mehr so groß. Bisher.

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Jens ist 24 und studiert seit 2013 an der Ruhr-Uni Bochum Geowissenschaften. 2011 hat er mit einem privaten Erdbebenblog begonnen, aus dem sich später erdbebennews.de entwickelt hat. Er hat journalistische Erfahrungen und interessiert sich seit der Kindheit für Geologie, Meteorologie und Naturkatastophen.

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